Christoph Kramer ist vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid (LIVETICKER) über Gunners-Stürmer Kai Havertz regelrecht ins Schwärmen geraten, während Matthias Sammer auf ein nicht zu übersehendes Problem hinwies.
Matthias Sammer wird bei Kai Havertz deutlich: "Er hat ein Problem"
Havertz? „Er hat ein Problem“
„Er spielt zu Recht bei Arsenal London. Er ist ja für eine riesige Summe auf die Insel gewechselt“, sagte Kramer bei Prime. Havertz war im September 2020 für 100 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea gewechselt. Im Sommer 2023 wurde er dann für 75 Millionen zum FC Arsenal transferiert.
Kramer über Havertz: „Für mich ein Weltstar“
Havertz sei ein sehr „kompletter Spieler“, meinte Kramer. Seine Bandbreite gehe allerdings „fast schon ein bisschen unter“, erklärte der Weltmeister von 2014: „Der Typ ist für mich ein Weltstar. Ich finde ihn unfassbar gut.“
Dabei habe Havertz in Deutschland „eigentlich noch gar nicht so die Lobby, die er verdient – obwohl er schon eine gute hat. Ich finde ihn außergewöhnlich“, schwärmte Kramer.
Experte Matthias Sammer stimmte Kramer zu, merkte aber auch an: „Er hat ein Problem: zu viele Verletzungen. Das ist brutal.“
Havertz von Verletzungspech verfolgt
Laut Sammer würden die zahlreichen Verletzungen einen „limitierenden Faktor in der Beurteilung“ darstellen. Schließlich hat Havertz in dieser Spielzeit bereits 35 von 58 Pflichtspielen verletzungsbedingt verpasst. „Das ist bitter. Also wünschen wir ihm weniger Verletzungen, bis gar keine mehr“, sagte Sammer.
Gegen Atlético kehrte Havertz nach einer Muskelverletzung für das Rückspiel in den Kader zurück. Für die Startelf reichte es jedoch nicht, der Nationalspieler sitzt zunächst auf der Bank. Das Hinspiel in Madrid war 1:1 ausgegangen.