Max Eberl hat über seine Zukunft beim FC Bayern München gesprochen und dabei durchklingen lassen, dass er es besonders in seiner Anfangszeit nicht immer ganz einfach hatte.
Max Eberl: "Dann bin ich bereit, länger bei Bayern zu bleiben"
Eberl spricht über Bayern-Zukunft
„Ich glaube, das, was ich hier alles investiert habe, das Herzblut, das, was ich gemacht habe mit den Menschen zusammen – das war am Anfang nicht ganz so einfach, weil natürlich ein paar Charakterköpfe aufeinander getroffen sind“, sagte Eberl bei DAZN vor dem 1:1 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain – das das Aus für den FC Bayern bedeutete.
FC Bayern: Eberl bereit, „länger zu bleiben“
„Aber ich glaube, nur das hilft auch so einem großen Verein wie Bayern München, dass man sich reibt, dass man miteinander diskutiert“, fuhr Eberl fort.
Deswegen kann sich der Sportvorstand der Münchner auch eine Vertragsverlängerung gut vorstellen. „Jetzt haben wir, glaube ich, sehr, sehr gute Dinge auf den Weg gebracht. Ich fühle mich sehr, sehr wohl“, sagte Eberl und ergänzte: „Man soll meinen Job bewerten. Und wenn sie meinen Job gut finden, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben.“
Hoeneß gilt als Förderer und Kritiker zugleich
Ehrenpräsident Uli Hoeneß gilt als großer Förderer, aber auch als Kritiker von Eberl. Der Frage nach der Vertragsverlängerung mit dem Sportvorstand war er im Vorfeld des PSG-Spiels bei DAZN ausgewichen. Der FC Bayern habe sich darauf festgelegt, „dass Vorstandsverträge nicht früher als ein Jahr vor ihrem Auslaufen verlängert werden dürfen“, betonte er. Das gelte auch für Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, der ebenfalls noch ein gutes Jahr gebunden ist.
Hoeneß verwies bei beiden Personalien auf die nächste Sitzung des Aufsichtsrates, dem er selbst angehört, „in etwa 14 Tagen“. Wirkliche Vertragsgespräche könnten aber „frühestens ab dem 1. Juli geführt werden. Dem sollten wir nicht vorgreifen.“
Ballack: „Bayern München ist nicht einfach“
Experte Michael Ballack ergänzte: „Ich kenne ja Uli Hoeneß ganz gut, aus eigener Erfahrung. Ich habe beim Interview genau hingehört.“ Hoeneß habe Eberl in den letzten Wochen und Monaten ausdrücklich gelobt, besonders, was die Personalie Michael Olise angeht.
„Und Uli würde das nicht machen, wenn er nicht auch so meint. Max hat es ja beschrieben: Bayern München ist nicht einfach. Bayern München ist manchmal – auch wenn du gute Arbeit machst – trotzdem schwierig. Das ist einfach so. Aber ich glaube, er besitzt auch die Souveränität, Dinge richtig einzuordnen, um hier mit Engagement und Freude weiterzumachen“, meinte Ballack.
Der ehemalige Profi des FC Bayern glaubt daran, dass das Projekt Eberl bei den Bayern „eine fruchtende und gesunde Zukunft hat“.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)