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Mbappé? Kramer hegt einen Verdacht

Mbappé? Kramer hegt einen Verdacht

Vor dem Champions-League-Finale schwärmen Christoph Kramer und Per Mertesacker von PSG-Trainer Luis Enrique. Eine Fähigkeit das spanischen Coaches beeindruckt das Experten-Duo besonders.
PSG-Coach Luis Enrique äußert sich vor dem CL-Finale gegen Arsenal über die Gunners. Die Spielweise der Engländer sei derer von PSG gar nicht so unähnlich.
Vor dem Champions-League-Finale schwärmen Christoph Kramer und Per Mertesacker von PSG-Trainer Luis Enrique. Eine Fähigkeit das spanischen Coaches beeindruckt das Experten-Duo besonders.

Christoph Kramer und Per Mertesacker haben vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal (LIVETICKER) die besondere Beziehung von PSG-Coach Luis Enrique zu seinem Team hervorgehoben.

„Was Enrique mit dieser Mannschaft gemacht hat, kann man nicht hoch genug loben“, sagte Kramer vor dem Anpfiff im ZDF: „Ich will es nicht zu romantisch machen, aber er muss die Spieler lieben und die Spieler ihn. Wie diese Mannschaft für diesen Trainer läuft. Klar laufen sie auch für Erfolg, für Geld, für alles. Aber dafür brauchst du eine ganz besondere Beziehung. Das ist das Besondere an Luis Enrique, dass er das schafft.“

Enrique? „Der Erfolg gibt ihm recht“

Mertesacker pflichtete seinem Kollegen bei. Es sei wichtig, dass man dem Spanier in Paris das Vertrauen ausgesprochen habe, auch was knifflige Entscheidungen angeht. „Er hat ja wirklich auch große Personalentscheidungen getroffen. Dazu braucht er natürlich erstmal den Rückhalt von den Leuten, von denen er eingestellt wird. Und er hat’s durchgezogen. Der Erfolg in dreieinhalb Jahren gibt ihm halt recht“, sagte Mertesacker.

Dabei habe auch der Umgang mit Starstürmer Kylian Mbappé eine bedeutende Rolle gespielt. Die Beziehung galt als schwer belastet, spätestens nach Mbappés Wechsel zu Real Madrid im Sommer 2024.

Mbappé? „Ich glaube nicht, dass er ihn mochte“

„Es ist immer so ein Kräfteverhältnis. Wer ist mächtiger? Kylian Mbappé oder der Trainer? Er hat ihn schon angezählt. (…) Von der Körpersprache her glaube ich nicht, dass er ihn mochte. Und dann vielleicht auch zu Recht nicht, weil er auf ein Kräftemessen mit dem Trainer eingegangen ist“, meinte Kramer.

Im Umkehrschluss könne man in Madrid beobachten, wie kompliziert jene zwischenmenschlichen Beziehungen sein können. „Das ist nicht so einfach“, machte Kramer deutlich. Ganz anders sähe es bei Enrique in Paris aus: „Diese Liebe, die man sich erarbeiten muss. Das ist schon eine besondere Beziehung, die er zu seinen Spielern hat.“