Seit Donnerstagabend herrscht Klarheit. Bei der Mission Henkelpott bekommt es der FC Bayern in der Ligaphase der Champions League mit dem FC Arsenal, Atlético Madrid, Real Betis, Manchester United, FK Bodö/Glimt, Lille OSC, Slavia Prag und dem norwegischen Neuling Viking Stavanger zu tun.
"Echte Brocken": FC Bayern reagiert auf Champions-League-Gegner
Bayern reagiert auf CL-Auslosung
Mit Arsenal ist der Finalist aus der vergangenen Saison, mit Atlético ein Halbfinalist unter den Gegnern. „Insgesamt sind es Gegner, vor denen wir Respekt haben, aber gegen die wir gewinnen wollen“, wird der Vorstandsvorsitzende, Jan-Christian Dreesen, auf der vereinseigenen Website zitiert.
Dreesen: „Wir haben einige echte Brocken“
„Es sind keine einfachen Gegner. Wir haben einige echte Brocken mit Atlético Madrid, das immer ein schweres Los ist, und Manchester United auswärts – im Old Trafford vor einem fantastischen Publikum. Zuhause geht es gegen den FC Arsenal, den Meister aus England und letztjährigen Finalteilnehmer. Dann haben wir ein paar etwas unbekanntere als Viking Stavanger. Da freue ich mich sehr auf das Spiel und die Reise nach Norwegen. Zuhause spielen wir unter anderem auch gegen Bodö/Glimt, die letzte Saison für einige Überraschungen gesorgt haben“, fuhr Dreesen fort.
„Wir wollen unter die ersten Acht kommen, das ist das klare Ziel“, gab Sportdirektor Max Eberl die Marschroute vor.
„Es sind sehr ausgewogene und interessante Gegner mit viel Tradition. Grundsätzlich wollen wir wieder unter die Top-Acht kommen, das ist unser großes Ziel“, meinte auch Kapitän Manuel Neuer. Mit einigen der Gegner verbindet den FCB eine besondere Tradition, weiß der Torhüter.
Historisch aufgeladene Duelle für den FC Bayern
„Das Duell mit Arsenal ist in den letzten Jahren schon ein Klassiker geworden. Gegen Atlético spielen wir im Finalstadion. Wir alle hoffen, dass wir in dieser Saison zweimal dort spielen werden. Bayern gegen Manchester United ist natürlich ein absoluter Klassiker mit viel Historie in der Champions League“, so der 40-Jährige.
Tatsächlich traf man in der Königsklasse seit dem Jahr 2000 insgesamt 15 Mal auf die Londoner, im letzten Jahr mit dem besseren Ende für den Premier-League-Sieger. Es war die einzige Bayern-Niederlage in der Ligaphase.
Die Historie mit Manchester United spielt natürlich in erster Linie auf das dramatische Finale von 1999 an. Dank zweier Tore in der Nachspielzeit (Teddy Sheringham, 90.+1 und Ole Gunnar Solskjaer, 90.+3) drehten die Red Devils die Partie noch. Mario Basler hatte die Bayern früh in Führung gebracht (6.). Das Spiel ist bis heute als Bayerns „schmerzhafteste Niederlage“ bekannt.
Auch Serge Gnabry, der das Halbfinal-Aus in der vergangenen Saison verletzungsbedingt von der Tribüne aus verfolgen musste, freut sich auf die Partien: „Ich freue mich sehr auf das Spiel in Madrid gegen Atlético. Gegen Arsenal haben wir letzte Saison gespielt, das wird auch wieder ein sehr gutes und interessantes Spiel, zuhause bei uns. Bodö/Glimt war letztes Jahr die Überraschung des Wettbewerbs. Manchester United ist auf dem aufsteigenden Ast, das wird ein tolles Duell in einem coolen Stadion. Auch Betis Sevilla, Slavia Prag und OSC Lille sind spielerisch gute Mannschaften, die letzte Saison stark performt haben. Es sind aufregende und spannende Spiele, auf die wir uns freuen.“