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Kompany wird von der UEFA erhört - SPORT1

Kompany wird von der UEFA erhört

Die UEFA ändert eine Regel, die in der vergangenen Saison auch Vincent Kompany betroffen hat.
Vor dem Spiel gegen Jeju SK FC stärkt Vincent Kompany seinem Innenverteidiger Minjae Kim den Rücken. Der Bayern-Coach betont, dass für ihn nicht Rankings, sondern allein die Leistung entscheidend ist.
Die UEFA ändert eine Regel, die in der vergangenen Saison auch Vincent Kompany betroffen hat.

Die UEFA ändert ihr Regelwerk zu Gelbsperren in den europäischen Vereinswettbewerben – und kommt damit einer Forderung nach, die Vincent Kompany erst im April öffentlich geäußert hatte.

Künftig werden Spieler und weitere Teammitglieder wie Trainer und Betreuer erst nach ihrer vierten Verwarnung für eine Partie gesperrt, bisher war das nach drei Gelben Karten der Fall. Die Regelung gilt für die Champions-, Europa- und Conference League.

Im Vorfeld des Champions-League-Viertelfinalrückspiels gegen Real Madrid in der vergangenen Saison hatte Kompany die bisherige Regelung scharf kritisiert. Für Abwehrspieler sei es „fast unmöglich, nicht gesperrt zu sein, auch wenn sie es ganz fair versucht haben“, sagte der Bayern-Coach damals und forderte eine Regeländerung.

Ausgerechnet Kompany wurde gesperrt

„Drei Gelbe Karten für einen Innenverteidiger – wenn du so weit kommst und nur drei bekommen hast, hast du einen guten Job gemacht. Trotzdem kannst du gesperrt werden für das Halbfinale, das finde ich schon hart“, sagte Kompany weiter.

Damals drohte gleich vier Bayern-Profis – Manuel Neuer, Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Konrad Laimer – bei einer weiteren Verwarnung eine Sperre fürs Halbfinale.

Randnotiz: Letztlich handelte sich dann ausgerechnet Kompany selbst eine dritte Gelbe ein und wurde für das Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain gesperrt.

Die veränderte Regel ist eine Reaktion der UEFA auf den aktuellen Modus der europäischen Turniere, die unter anderem durch die Einführung der Ligaphase mehr Spiele beinhalten.