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Cucurella legt sich mit Deutschem an

Cucurella legt sich mit Deutschem an

Marc Cucurella gerät mit seinem Gegenspieler Yann Aurel Bisseck aneinander. Viele Zuschauer fordern anschließend eine Rote Karte für den Spanier - liegen aber falsch.
Marc Cucurella sorgt mal wieder für Wirbel
Marc Cucurella sorgt mal wieder für Wirbel
© IMAGO/ZUMA Press
Marc Cucurella gerät mit seinem Gegenspieler Yann Aurel Bisseck aneinander. Viele Zuschauer fordern anschließend eine Rote Karte für den Spanier - liegen aber falsch.

Marc Cucurella hat beim knappen Sieg von Real Madrid gegen Inter Mailand am ersten Spieltag der Champions League wieder einmal für Aufregung gesorgt. Der spanische Weltmeister geriet mit seinem deutschen Gegenspieler Yann Aurel Bisseck aneinander und sorgte dann für eine Aktion, die Diskussionen auslöste.

Beim 2:1-Erfolg der Madrilenen lief bereits die Nachspielzeit, als der weit aufgerückte Bisseck an der gegnerischen Torauslinie einem Ball hinterherjagte. Während die Kugel bei Madrids Jude Bellingham landete, warf sich Cucurella dem Inter-Star rücklings in den Weg.

Es kam zu einer Kollision, der deutlich größere Bisseck erwischte Cucurella dabei mit dem Ellenbogen am Hinterkopf. Der Spanier ging blitzartig zu Boden, richtete sich aber fast genauso schnell wieder auf und beschwerte sich gestikulierend bei seinem Kontrahenten.

Darum sah Cucurella keine Rote Karte

Bisseck drehte sich mit einem breiten Grinsen ab. Der Schiedsrichter sah in dem Inter-Profi allerdings den Schuldigen und zeigte ihm die Gelbe Karte – in seinem Rücken beschwerte sich Cucurella weiter und hielt sich dabei auch die Hand vor den Mund.

Nicht wenige Fans in den sozialen Medien forderten daher eine Rote Karte für den Madrilenen – schließlich hatten ähnliche Vergehen im Sommer bei der Weltmeisterschaft für einen Platzverweis gesorgt. Die für die WM eingeführte Regel – Gelb für das Verdecken des Mundes mit der Hand – gehört aktuell aber nicht zum Regelwerk der europäischen Cup-Wettbewerbe.

Obwohl ein Vorfall in der Champions League – mutmaßlich rassistische Beleidigungen gegen Reals Vinícius Júnior durch Benfica-Profi Gianluca Prestianni – den Anstoß für die Regeleinführung gegeben hatte, wurde sie von der UEFA nach der WM nicht übernommen.