Er hat es schon wieder getan: Beim Champions-League-Duell zwischen dem FC Liverpool und Atlético Madrid hat Marcos Llorente zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Gäste getroffen – und damit seinen Status als Schreck der Anfield Road untermauert.
Der Anfield-Schreck schlägt wieder zu
Der Anfield-Schreck schlägt wieder zu
Der Treffer in der 17. Minute war bereits Llorentes fünfter Treffer in Liverpools Heimspielstätte – und das in gerade mal drei Spielen. Bereits bei der 2:3-Niederlage im Vorjahr schnürte der Spanier einen Doppelpack, 2020 warf Atlético die Reds im Achtelfinale dank zweier später Tore von Llorente an der Anfield Road aus dem Turnier. Fünf seiner elf CL-Tore hat Llorente somit jetzt in Liverpool erzielt.
Kurios: Der 31-Jährige macht damit einem ganz besonderen Familienmitglied alle Ehre – und zwar dem Hund seiner Mutter. Den hatte Llorente seiner Mama nach dem Doppelpack 2020 geschenkt – und sie diesen auf den Namen Anfield getauft.
Was es mit Llorentes Hund auf sich hat
„Während des Lockdowns habe ich meiner Mama einen Hund geschickt“, erklärte der Rechtsverteidiger vor einigen Jahren in einem UEFA-Interview. „Sie leidet immer sehr mit bei meinen Spielen und wird sehr nervös.“
Und weil sein Liverpool-Auftritt im Achtelfinale der Königsklasse 2020 sie so begeistert habe, dachte sich Mama Llorente: „Was soll’s, ich werde den Hund Anfield nennen, das wäre eine schöne Erinnerung für uns alle.“
Und so hält Llorente auch 2026 den Namen des Familienhundes in sportlichen Ehren: Nach einem schönen Steilpass von Julián Álvarez netzte der 31-Jährige zur Führung. Kurz vor der Halbzeit glich Liverpool aber durch Dominik Szoboszlai aus (40.), Alexis MacAllister drehte nach Wiederanpfiff die Partie mit einem satten Schuss zum 2:1-Endstand (50.).