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Schon wieder Pfiffe gegen Vinícius 

Schon wieder Pfiffe gegen Vinícius 

Vinícius Júnior bekommt beim ersten Champions-League-Spiel von Real Madrid einmal mehr den Unmut der heimischen Fans zu spüren. Auch Kylian Mbappé ist betroffen.
Real Madrid müht sich zu einem knappen Auftaktsieg gegen Inter Mailand. Trainer Jose Mourinho übt nach der Partie Kritik an seiner Mannschaft.
Vinícius Júnior bekommt beim ersten Champions-League-Spiel von Real Madrid einmal mehr den Unmut der heimischen Fans zu spüren. Auch Kylian Mbappé ist betroffen.

Real Madrid hat zum Auftakt der Champions League gegen Inter Mailand (2:1) gewonnen, doch im Bernabéu herrschte wieder einmal Aufregung um Vinícius Júnior. Der Brasilianer scheint seine Bestform noch nicht gefunden zu haben und die Geduld der Real-Madrid-Fans neigt sich offenbar dem Ende zu.

Es gab zwar keine lauten Buhrufe, aber jedes Mal, wenn Vinícius am Dienstagabend den Ball verlor, waren einzelne Pfiffe und ein unzufriedenes Raunen zu vernehmen. Bei seiner Auswechslung ließ sich der Superstar zudem zu viel Zeit, weshalb Real zwischenzeitlich in Unterzahl geriet.

Mourinho nimmt Vinícius in Schutz

Real-Trainer José Mourinho wurde nach der Partie mit der Reaktion des Publikums konfrontiert, wollte sich dazu aber nicht konkret äußern. Über Vinícius sagte der Portugiese: „Er ist nicht bei hundert Prozent, das sehen wir alle, aber er weiß es. Er arbeitet sehr hart daran, wieder dieser Vinícius zu werden, der Spiele entscheidet.“

Defensive Schwächen des Brasilianers hätten auch mit Ermüdung zu tun gehabt, meinte Mourinho und ergänzte: „Er hat sich sehr gut eingebracht. Ich habe sehr großen Respekt vor diesem Vinícius.“

Auch Mbappé in der Kritik

Auch Kylian Mbappé bekam bei misslungenen Aktionen Pfiffe der Real-Fans ab. Mourinho, der dem Franzosen bei dessen Einwechslung als Zeichen des Respekts einen Kuss gab, meinte: „Die Meinungen der Fans sind wichtig, aber ich kann dazu nichts sagen.“

Derweil sieht der frühere Real-Profi Álvaro Benito die Pfiffe im Santiago Bernabéu gegen Vinícius und Mbappé nicht als unmittelbare Reaktion auf die Partie gegen Inter. „Die Buhrufe sind nichts Neues. Das ist ein Erbe der letzten zwei Jahre, und es liegt an der Mannschaft, die Situation zu ändern“, erklärte er bei Cadena SER.

„Man kann Real Madrids Einstellung nicht kritisieren“

Gegen Inter könne man Real zumindest keinen fehlenden Einsatz vorwerfen. „Man kann Real Madrids Einstellung heute nicht kritisieren. Sie brauchen mehr Kontrolle im Mittelfeld, mehr Organisation“, sagte Benito, der von 1995 bis 2002 für Real spielte und seine Karriere 2003 verletzungsbedingt beenden musste.

Seiner Ansicht nach reicht den Real-Anhängern der Erfolg über individuelle Durchschlagskraft nicht mehr aus. „Sie wollen Veränderungen sehen. Sie wollen einen anderen Spielstil, sie wollen, dass die Mannschaft weniger Gegentore kassiert, die Spiele besser kontrolliert und konstanter spielt“, erklärte Benito.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.