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Ex-DFB-Spielerin tritt ab! "Eine der prägenden Persönlichkeiten des Frauenfußballs"

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Prägende deutsche Spielerin tritt ab

Die langjährige Bundesligaspielerin Almuth Schult tritt ab. Das nächste freudige Abenteuer steht aber schon bevor.
Almuth Schult tritt ab
Almuth Schult tritt ab
© IMAGO/Eibner
Die langjährige Bundesligaspielerin Almuth Schult tritt ab. Das nächste freudige Abenteuer steht aber schon bevor.

Almuth Schult hat das Ende ihrer Karriere bekanntgegeben. Die langjährige Torhüterin der deutschen Nationalmannschaft tritt im Alter von 34 Jahren ab.

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„Für mich war immer klar, dass ich für die Nationalmannschaft zur Verfügung stehen würde, solange meine Leistungssport-Karriere andauert“, sagte die Ex-Spielerin des NWSL-Klubs Kansas City Current in einer Mitteilung des DFB. Nun ist komplett Schluss.

Schult: Vorbild über den Platz hinaus

„Es hat mich immer mit Stolz erfüllt, mein Land zu vertreten und die Hymne zu hören. Auch wenn es vermutlich mehr Spiele auf der Bank als auf dem Platz waren. Fußball ist ein Teamsport, und das macht so vieles aus“, sagte Schult. Insgesamt stand sie 66 Mal für Deutschland auf dem Platz.

Schult arbeitet schon länger auch als TV-Expertin, weiß längst auch vor der Kamera zu überzeugen: „Sie hat als Torfrau und als Mensch Maßstäbe gesetzt, dabei immer die Entwicklung des Frauenfußballs insgesamt im Blick gehabt“, lobte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer.

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DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch ergänzte: „Almuth war und ist eine der prägenden Persönlichkeiten des Frauenfußballs der vergangenen Jahre. Sie ist ihren Weg zielstrebig und unbeirrt gegangen und hat dabei bewiesen, dass man auch als mehrfache Mutter in den Leistungssport zurückkehren kann.“

Die Torhüterin stand bei der EM 2013 im Team, das den Titel holte. Zwei Jahre später steig sie zur Nachfolgerin von Nadine Angerer auf und wurde zur Nummer eins. 2016 feierte sie ihren wohl größten Erfolg und krönte sich zur Olympiasiegerin.

„Ein Vorbild für viele junge Frauen“

Mit ihrem letzten DFB-Einsatz hatte Schult dann erneut Geschichte geschrieben. Als erste Torhüterin kam sie nach einer Schwangerschaft wieder zurück ins Team. Nun erwartet sie erneut Nachwuchs, im Oktober soll das vierte Kind zur Welt kommen.

Auch in ihrer Rolle als Mutter im Leistungssport „ist sie zum Vorbild für viele junge Frauen geworden. Sie zählte jahrelang zu den besten Torfrauen der Welt und war sowohl für die Nationalmannschaft als auch für ihre jeweilige Mannschaft ein starker Rückhalt“, sagte Mammitzsch.

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„Danke Almuth und alles Gute, insbesondere natürlich auch für das nächste ganz wunderbare Abenteuer“, schloss Künzer.