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Als die Fans singen, kullern die Tränen

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Als die Fans singen, kullern die Tränen

Der VfB Stuttgart schlägt RB Leipzig und steht im Pokalfinale. Nach dem Abpfiff wird es emotional.
Der VfB Stuttgart setzt sich im DFB-Pokal Halbfinale gegen RB Leipzig durch. Nach dem Anschlusstreffer der Sachsen sorgte Jamie Leweling für die Vorentscheidung.
Der VfB Stuttgart schlägt RB Leipzig und steht im Pokalfinale. Nach dem Abpfiff wird es emotional.

Was für Emotionen! Als die Fans des VfB Stuttgart den Klassiker ‚Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin' anstimmten, war es um Maximilian Mittelstädt geschehen. Der gebürtige Berliner konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten.

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Die Stuttgarter hatten im Halbfinale des DFB-Pokals RB Leipzig verdient mit 3:1 (1:0) geschlagen und stehen erstmals seit 2013 wieder im Endspiel in Berlin. Für Mittelstädt ist es eine Rückkehr in sein altes Wohnzimmer Olympiastadion, schließlich stand der Nationalspieler vor seinem Wechsel 2023 zum VfB elf Jahre bei Hertha BSC unter Vertrag.

„Wir haben uns in den richtigen Phasen belohnt, in den schwierigen Phasen haben wir uns unterstützt. Ich muss vor meiner Mannschaft den Hut ziehen. Das ist überragend. Wir fahren nach Berlin“, freute sich Cheftrainer Sebastian Hoeneß im ZDF.

Angelo Stiller brachte den VfB früh in Führung. Nach einer Ecke schoss er einen Klärungsversuch von Sesko sehenswert per Volley vom Sechszehner in den Winkel (5.).

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„Ich glaube nicht, dass ich den nochmal so treffe. Es ist ein typisches Tor nach dem Motto: Entweder geht er über das Stadion oder der schlägt so ein. Der sieht schon geil aus“, beschrieb Stiller sein Tor laut lachend.

„Da hatte ich echt Gänsehaut“

Nach der Pause erhöhte Shootingstar Nick Woltemade nach einer sehenswerten Kombination auf 2:0 (57.). Leipzig verkürzte nur fünf Minuten später durch Sesko auf 1:2, doch Jamie Leweling entschied das Spiel zu Gunsten des VfBs endgültig (73.).

Torschütze Nick Woltemade zeigte sich nach dem Spiel von der Stimmung im Stadion begeistert: „Berlin wird wahrscheinlich sogar noch geiler als heute. Es war unglaublich, was hier heute los war. Da hatte ich echt Gänsehaut. Über das ganze Spiel wurde jede Situation gefeiert.“

„Ich bin, wie jeder hier im Stadion, einfach übertrieben glücklich. Der VfB war lange nicht im Finale und wir wollten alles daran setzen, dass es wieder so weit kommt. Jetzt kann jeder feiern“, sagte Angelo Stiller: „Der Weg ist einfach besonders. Vor zwei Jahren standen wir noch in der Relegation und jetzt sind wir im Pokalfinale.“

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VfB Stuttgart greift zum vierten Mal nach dem Pokal

Die begeisterten VfB-Fans skandierten schon Minuten vor dem Spielende „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ und „Wir holen den Pokal“. Auch dank der drei DFB-Hoffnungsträger Stiller, Woltemade und Leweling dürfen sie vom Titel träumen.

Im Finale wartet Sensationsfinalist Arminia Bielefeld. Der Drittligist hatte im ersten Halbfinale völlig überraschend Double-Sieger Bayer Leverkusen ausgeschaltet und zog erstmals überhaupt in das Finale ein. Die Arminia erreichte als vierter Drittligist überhaupt das Endspiel.

Der VfB dagegen greift im Finale am 24. Mai nach seinem insgesamt vierten Pokalsieg. Zuletzt im Finale hatte der VfB 2013 gestanden. Damals unterlagen die Schwaben mit 2:3 gegen den FC Bayern.

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Löw-Debüt misslingt

Der VfB war in der Liga nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg auf Rang elf abgestürzt - weit von den internationalen Ansprüchen entfernt.

Auch RB, das schon in der Champions League kläglich gescheitert war, bangt momentan um die erneute Qualifikation für Europa. Szolt Löw soll deshalb im Saisonendspurt für neue Energie sorgen - bei seinem Einstand in Stuttgart misslang dies jedoch trotz einer phasenweise beherzten Leistung.

„Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben sehr viel investiert im Spiel und waren in vielen Bereichen statistisch besser als Stuttgart. Aber spätestens jetzt wissen wir, dass Statistik dir kein Spiel gewinnt“, zeigte sich Löw nach dem Spiel enttäuscht: „Es wird jetzt wichtig sein das gut zu verarbeiten. Es ist natürlich ein herber schlag. Wir wollten ins Pokalfinale. Das war klar unser Ziel.“

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RB, Pokalsieger von 2022 und 2023, verpasste seine fünfte Finalteilnahme in den vergangenen sieben Jahren.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)