Arminia Bielefelds sensationeller Sieg gegen Leverkusen und der daraus folgende Finaleinzug im DFB-Pokal sorgen für Chaos im Kalender. Denn der Termin des Endspiels könnte gleich in mehrerlei Hinsicht Kollisionen zur Folge haben.
Termin-Chaos nach Sensation
Am 24. Mai findet nicht nur das DFB-Pokalfinale statt, für das die Arminia qualifiziert ist. Auch das Endspiel des Westfalenpokals, in dem die Arminen entweder auf Rödinghausen oder die Sportfreunde Lotte treffen, ist auf diesen Samstag terminiert.
Bielefeld für zwei Pokalfinals qualifiziert
Für den Drittligisten könnte das Finale im Westfalenpokal wichtig sein, um auch in der kommenden Saison wieder im DFB-Pokal antreten zu dürfen. Nur die vier bestplatzierten Drittligisten sind nämlich automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert. Aktuell belegt Bielefeld Platz vier mit zwei Punkten Vorsprung, es stehen jedoch noch acht Ligaspiele auf dem Programm.
Die terminlichen Probleme könnten sogar noch wachsen: Die Arminia könnte sich schließlich auch noch für die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga qualifizieren. Derzeit liegt Bielefeld mit 50 Punkten nur einen Zähler hinter Saarbrücken, das als Dritter gegen den 16. der 2. Bundesliga antreten würde.
Das Hinspiel der Relegation soll eigentlich am 23. Mai stattfinden - also einen Tag vor beiden Pokalfinals. Das Rückspiel ist für den 27. Mai vorgesehen. Der DFB hat für diesen Fall bereits Ausweichtermine im Rahmenterminkalender eingeplant: den 21. und den 27. Mai.
Vier Spiele in elf Tagen für Bielefeld?
Dennoch wäre das Programm mit drei K.o.-Spielen in sieben Tagen für den Drittligisten extrem herausfordernd.
Zumal die Arminen erst vier Tage vor einem möglichen Relegationshinspiel ihr letztes Spiel in der 3. Liga (17. Mai gegen Waldhof Mannheim) absolvieren, in dem sich womöglich erst eine Teilnahme an den beiden zusätzlichen Spielen entscheidet.
Zusammen mit dem finalen Spiel in der 3. Liga, den beiden Relegationsspielen und dem DFB-Pokalfinale kämen Bielefeld auf vier Spiele in elf Tagen. Ein neuer Termin für das Finale im Westfalenpokal stünde dann sogar noch aus.
„Da muss man schon gucken, dass man das anders terminiert kriegt“, forderte Bielefelds Vereinslegende Fabian Klos am Dienstagabend bei Sky: „Das kann man in der Form nicht spielen. Das geht nicht.“