Im Vorfeld des DFB-Pokal-Viertelfinals zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig (im LIVETICKER) hat sich TV-Experte Lothar Matthäus für eine Vertragsverlängerung von FCB-Sportvorstand Max Eberl ausgesprochen und ihn für dessen erfolgreichen Transfers - allen voran Michael Olise und Luis Díaz - gelobt.
"Irgendwann will vielleicht jemand mit mir sprechen"
Matthäus fordert Eberl-Verlängerung
„Wir haben gerade von Olise und Díaz gesprochen. Er (Eberl, Anm. d. Red.) ist dafür verantwortlich, dass Bayern diese Spieler hat“, sagte Matthäus vor der Partie bei Sky. „Er hat überzeugende Transfers gemacht und auch Spieler weggehen lassen, über die viel diskutiert worden ist. Aber auch da hat er die richtigen Entscheidungen getroffen.“
„Irgendwann müsste auch mal das Gespräch zwischen dir und den anderen Bossen des FC Bayern stattfinden“, meinte Matthäus schließlich und richtete sich direkt an Eberl, der ein Gespräch verneinte: „Nein, es gab noch kein Gespräch. Ich bin dafür da, meinen Job zu machen und versuche das bestmöglich.“
Eberl hochzufrieden mit Bayern-Kader
Vom Kader der Bayern war der Sportvorstand jedoch in gleichem Maße überzeugt. „Ich glaube, dass wir dieses Jahr einen Kader haben, bei dem wir viel von dem, was wir uns vorgestellt haben, geschafft haben.“
Eilig mit einer Verlängerung seines Vertrags, der bis 2027 läuft, hat es der 52-Jährige laut eigener Aussage nicht. „Irgendwann kommt vielleicht jemand und will mit mir sprechen und dann bin ich bereit“, erwiderte er.
Matthäus war bei der Besprechung der Startelf gegen Leipzig ins Schwärmen geraten. „Es ist schwierig, den Schlüssel gegen Bayern zu finden. So eine Offensive, die ja auch noch mit Defensivspielern unterstützt wird, ist gnadenlos. Im Mittelfeld dann noch einen Spielmacher wie Kimmich und eine Ballmaschine wie Pavlovic. Und hinten dann die zwei Ochsen Upamecano und Tah“, äußerte der 64-Jährige seine hohe Meinung über die erste Elf von Trainer Vincent Kompany.
„Das ist ein toll zusammengestellter Kader“, fasste Matthäus zusammen, der auch die starke Bank lobte: „Und dann sind noch sechs, sieben auf der Bank. Wenn die spielen, ändert sich die Qualität auch nicht.“