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DFB-Pokal der Frauen: Bayern-Traum lebt dank Super-Solo und HSV-Patzer

Bayern-Traum lebt dank Super-Solo

Der Traum vom dritten DFB-Pokal-Triumph lebt für den FC Bayern. Beim HSV ebnen ein großer Patzer und ein Super-Solo den Weg.
Im Podcast "SPORT1 Deep Dive" spricht Nationalspielerin Linda Dallmann über den Vergleich zwischen Frauen- und Männerfußball.
Der Traum vom dritten DFB-Pokal-Triumph lebt für den FC Bayern. Beim HSV ebnen ein großer Patzer und ein Super-Solo den Weg.

Der Traum vom dritten Erfolg im DFB-Pokal nach 2012 und 2025 lebt bei den Frauen des FC Bayern. Im Bundesliga-Duell im Viertelfinale hatte der HSV vor rund 12.600 Zuschauern im Volksparkstadion lange Hoffnung, doch am Ende siegte der FC Bayern souverän mit 3:0 (1:0).

Der Tabellenführer der Bundesliga profitierte von einem großen Patzer von HSV-Keeperin Lea Paulick, den Edna Imade früh nutzte (6.). „Ich hätte es anders lösen können und müssen. Das ist ein Ball, den ich haben muss“, sagte die Keeperin bei Sky zur Flanke, die ihr durch die Hände rutschte. Nach der Pause erhöhte DF—Juwel Franziska Kett per Super-Solo (66.). Den Schlusspunkt setzte Natalia Padilla-Bides per Abstauber (88.).

„Coole Kulisse. Die Fans machen Lust auf mehr. es ist schon cool, dass ein Aufsteiger im großen Stadion spielen darf. Es war nicht die größte Glanzleistung und nicht der schönste Fußball. Aber wir haben die Aufgabe erfüllt“, sagte Bayerns Giulia Gwinn.

In den weiteren Begegnungen verpasste der Underdog SC Sand die nächste Überraschung. Nach dem 3:2 über den 1. FC Köln im Achtelfinale verlor der letzte verbliebene Zweitligist beim Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena 1:4 (1:1). Großen Jubel gab es derweil im Ruhrgebiet. Die abstiegsbedrohte SGS Essen besiegte den Vorjahresfinalisten Werder Bremen 1:0 (1:0). Welche Paarungen das Halbfinale (4. bis 6. April) bereithält, ist noch offen. Die Auslosung findet im weiteren Verlauf des Abends statt. SPORT1 hat das Duell zum Nachlesen.

+++ Münchens Traum lebt +++

Der Traum vom dritten Erfolg im DFB-Pokal lebt für den souveränen Tabellenführer der Bundesliga. Das Spiel ist zu Ende.

+++ Bayern macht den Deckel drauf +++

Das war die Entscheidung. Nach einem Eckball legt Dallmann quer auf Padilla-Bidas und die Jokerin hat aus zwei Metern kein Problem, den Ball unter die Latte zu befördern. Das 3:0 ist hochverdient (89.).

+++ Zauberszene! HSV verpasst Traumtor +++

Das wäre ein Traumtor gewesen! Nach einer flachen Hereingabe von rechts bringt HSV-Spielerin Christin Meyer den Ball per Hacke mir viel Schwung auf das Tor. Mit einer starken Reaktion verhindert Ena Mahmutovic den Einschlag (81.).

+++ HSV geht die Luft aus +++

Der Widerstand des HSV ist nach dem 2:0 ein wenig gebrochen. Die Räume für den FC Bayern werden immer größer. Das nächste Tor bahnt sich an.

+++ Kett trifft! Super-Solo zum 2:0 +++

Das war ganz stark von Franziska Kett! Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite taucht Linksverteidigerin Kett auf einmal frei vor dem Tor auf. Erst verlädt sie Keeperin Paulick und lässt dann eine HSV-Verteidigerin mit einer Täuschung ins Leere laufen. Schließlich schiebt sie den Ball mit rechts ins leere Tor ein (67.).

+++ HSV setzt Zeichen +++

Hamburgs Rechtsverteidigerin Doucouré zeigt einmal mehr ihr großes Tempo. Sie schließt aus 20 Metern ab. Ihr Schuss geht daneben, doch der HSV setzt dennoch ein Lebenszeichen (64.).

+++ Bayern wird Elfmeter verwehrt +++

Das Spiel läuft gerade wieder, da wird dem FC Bayern ein recht klarer Elfmeter verwehrt. Barbara Dunst wird klar in die Hacke getreten. Doch es gibt erst im Finale einen VAR und so gibt es keinen Strafstoß.

+++ Gefährliches Bayern-Vorgehen +++

Halbzeit im Volksparkstadion. Bayern ist voll auf Kurs, doch betreibt ein gefährliches Spiel. Das 1:0 lässt den HSV weiter hoffen. Mit einer guten Szene können die Gastgeberinnen alles wieder ausgleichen. Dabei hätte München deutlich zielstrebiger auf die frühe Entscheidung gehen können.

+++ Harder taucht erstmals auf +++

Bisher ist es trotz der Bayern-Überlegenheit nicht das Spiel von Harder. Nun steht sie nach einer Ecke frei. Ihr Kopfball aus fünf Metern wird aber von HSV-Keeperin Paulick pariert (41.).

+++ Erster HSV-Abschluss +++

Maria Mikolajova gibt nach 37 Minuten den ersten Schuss für den HSV ab. Deutlich vor dem Strafraum schlenzt sie auf das Tor, aber viel zu zentral.

+++ Gwinn verpasst das 2:0 +++

Nach einer Flanke ist Hamburgs Torfrau Lea Paulick wieder unsicher und fischt am Ball vorbei. Gwinn kann die Chance aber nicht nutzen und lupft deutlich zu hoch (29.).

+++ Wann macht Bayern ernst? +++

Das Bild ähnelt weiter dem bisherigen. Bayern hat den Ball in der HSV-Hälfte, spielt sich jedoch keine klaren Schusschancen heraus. Es bleibt das Gefühl, dass die Münchnerinnen bisher nicht mit höchster Dringlichkeit nach vorne spielen.

+++ Gwinn am Boden +++

Giulia Gwinn liegt an der Seitenlinie am Boden und hält sich das Gesicht. Die Rechtsverteidigerin wollte den Ball erobern und wurde dabei von Lotta Wrede mit der Hand im Gesicht getroffen. Nach einer Behandlung geht es aber weiter (18.).

+++ Hamburg ist verunsichert +++

Nach dem frühen Rückstand und dem Patzer ist Hamburg verunsichert. Nach vorne geht nichts. Der FC Bayern ist ständig in der gegnerischen Hälfte und hat alles im Griff. Weitere Großchancen gab es aber noch nicht.

+++ Bayern nutzt dicken Patzer zum 1:0 +++

Bayern dominiert in den ersten Minuten. Dann wird Giulia Gwinn rechts geschickt. Sie flankt in die Mitte und HSV-Keeperin Lea Paulick lässt den Ball durch die Hände gleiten. Edna Imade steht hinter ihr bereit und köpft in das leere Tor ein (6.).

+++ Bayern startet mit Top-Elf +++

Der FC Bayern nimmt diese Aufgabe total ernst und läuft mit der besten Elf auf. Stars wie Stanway, Harder, Gwinn oder Bühl beginnen alle.

Beim HSV dürften Experten ein Auge auf das Talent Lotta Wrede werfen. Sie ist erst 17 Jahre alt - und bereits Stammspielerin.

+++ HSV setzt auf großen Fan-Rückhalt +++

Was dem HSV bei der Bewältigung dieser Pokalpartie helfen soll, sind die eigenen Fans. Im Volksparkstadion werden über 30.000 von ihnen erwartet, die für die entsprechende Kulisse sorgen sollen. Bayerns Trainer José Barcala warnte im Vorfeld vor dem Gegner und der erwarteten Kulisse: „Wir erwarten ein schwieriges Pokalspiel.“ Die Atmosphäre im Volksparkstadion werde „fantastisch“ sein. Der Favorit aus Bayern muss in der Partie ohne die verletzte Torjägerin Klara Bühl auskommen.

+++ Favoriten treffen aufeinander +++

Neben dem Duell im hohen Norden bietet der DFB-Pokalabend weitere spannende Partien. Vor allem das Spiel der Tabellennachbarn Wolfsburg und Frankfurt dürfte ein hochklassiges Fußballspektakel werden.

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