Der VfB Stuttgart hat im DFB-Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen und sicherte sich das Ticket für das Finale in Berlin. In der 119. Minute erlöste Tiago Tomás den VfB Stuttgart und traf zum 2:1-Siegtreffer. In einem hitzigen Spiel am Donnerstagabend sorgte eine strittige Szene im Strafraum der Schwaben schon früh für Diskussionen.
DFB-Pokal: Diese Szene nötigt Schweinsteiger Respekt ab
Diese Szene begeistert Schweinsteiger
Als es zu einem leichten Kontakt zwischen Angelo Stiller und Freiburgs Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein kam, geriet Eggestein leicht ins Straucheln, blieb jedoch auf den Beinen und kam sogar noch zum Abschluss (16.). Während die Freiburger vehement einen Strafstoß forderten, entschied der Schiedsrichter auf Eckball.
In der Halbzeitanalyse hob ARD-Experte Bastian Schweinsteiger die Besonderheit der Situation hervor. „Man muss den Hut davvor ziehen, dass er nicht runtergeht“, sagte der Weltmeister von 2014 und betonte zugleich, dass aus seiner Sicht eine „kleine Berührung“ vorgelegen habe. „Das reicht im Sechzehner (für einen Strafstoß; Anm. d. Red.)“, stellte Schweinsteiger klar.
Besonders deutlich wurde der siebenmalige DFB-Pokalsieger bei seiner Einschätzung zur möglichen VAR-Entscheidung: „Wenn er sich hinfallen lässt, schaltet sich der VAR ein, da bin ich mir ziemlich sicher.“ Und weiter: „Wenn er hinfällt, hätte es durchaus Elfmeter geben können für Freiburg.“
Der Videoassistent griff in dieser Szene jedoch nicht ein, das Spiel lief ohne Unterbrechung weiter. In der 29. Minute belohnte sich Eggestein und erzielte er den Führungstreffer für die Breisgauer.