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Der FC Bayern triumphiert im DFB-Pokal - historische Show von Kane

Bayern holt Double – Kane historisch

Der FC Bayern triumphiert im DFB-Pokal und feiert das Double. Tormaschine Harry Kane liefert eine historische Show.
Die Bayern-Fans stimmen sich in Berlin auf das Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart ein.
Der FC Bayern triumphiert im DFB-Pokal und feiert das Double. Tormaschine Harry Kane liefert eine historische Show.

Der FC Bayern hat den DFB-Pokal gewonnen und eine erfolgreiche Saison mit dem Double gekrönt: Die Münchner setzten sich am Samstagabend im Endspiel im Berliner Olympiastadion mit 3:0 (0:0) gegen den VfB Stuttgart durch.

Bei der Mannschaft von Vincent Kompany überragte Dreierpacker Harry Kane (55., 80., 90.+2).

Große Freude beim FC Bayern

„Man merkt schon wie sich der Staff, der ganze Verein, alle Mitarbeiter, jeden Tag den Ar*** aufreißen. (…) Man merkt, dass gerade in dieser Saison eine sehr, sehr positive Dynamik entstanden ist. Deswegen war es für uns auch wichtig, ein bisschen was zurückzugeben“, freute sich Joshua Kimmich in der ARD.

„Außergewöhnlich. Außergewöhnlich. Ich glaube, dass wir sehr verdient dieses Double geholt haben. Bayern musste sechs Jahre darauf warten. Jetzt sind wir wieder da und der Pokal kommt wieder nach München“, war Sportvorstand Max Eberl zufrieden: „Mit der Leistung und dem, was wir auf den Weg gebracht haben, kann ich schon stolz sein.“

DFB-Pokal: Historischer Kane-Treffer

Für Torgarant Kane waren es wettbewerbsübergreifend das 59., 60. und 61. Saisontor im 51. Pflichtspiel. Erst köpfte er nach Flanke von Michael Olise freistehend ein. Alexander Nübel war chancenlos.

Vor dem zweiten Treffer feuerte der Engländer einen wuchtigen Schuss ab, der an die Latte knallte, nach dem Abpraller traf er ins rechte untere Eck zum 2:0. In der Nachspielzeit behielt Kane vom Elfmeterpunkt die Nerven.

Außerdem wurde Kane laut Opta zum dritten Spieler, der in einer Pokalsaison in jeder Runde inklusive Endspiel traf, nach Dieter Müller 1976/77 für den 1. FC Köln und Dirk Kurtenbach 1986/87 für die Stuttgarter Kickers.

Selbst der Gegner lobte Kane. „Es ist sein drittes Jahr bei Bayern. Der Mann trifft, wie er will. In so einem Spiel darfst du ihn nicht aus den Augen lassen. Dann macht er die Dinger halt eiskalt“, musste Deniz Undav neidlos anerkennen.

Pyro-Unterbrechung im Olympiastadion

Kane hat in dieser DFB-Pokalspielzeit unglaubliche zehn Tore erzielt. Für den FC Bayern gelangen einzig Gerd Müller mehr Treffer in einer Pokalsaison: 1970/71 (10) und 1976/77 (11).

Nach dem ersten Kane-Treffer musste die Partie von Schiedsrichter Sven Jablonski kurzzeitig unterbrochen werden. Beide Fanlager machten mit Protesten gegen den DFB auf sich aufmerksam und zündeten Pyrotechnik. Das Olympiastadion war in schwarzem Rauch gehüllt und die Sicht eingeschränkt.

Stiller verursacht Elfmeter – Kane verwandelt

Konrad Laimer hatte es unmittelbar nach der Unterbrechung verpasst, auf 2:0 zu stellen (61.). Er schoss den Ball nach einer Abwehr von Nübel aus kürzester Distanz freistehend über das Tor. Kane machte es schließlich besser.

In der Nachspielzeit verursachte Nationalspieler Angelo Stiller dann einen Handelfmeter. Kane trat an und verwandelte ins rechte untere Eck. Beinahe wäre Nübel noch an den Ball gekommen, aber wieder hatte er das Nachsehen.

Manuel Neuer stand am Samstag nicht im Kader der Bayern – Bundestrainer Julian Nagelsmann machte vor dem Anpfiff diesbezüglich eine überraschende Andeutung. Stattdessen spielte Jonas Urbig von Beginn an.

FC Bayern holt Double aus Pokal und Meisterschaft

Nach dem Schlusspfiff feierten die Münchner ausgelassen das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Es war der 21. DFB-Pokal-Triumph der Vereinsgeschichte und der erste Titel im Pokal seit 2020. Einziges Manko der Saison: In der Champions League waren die Bayern im Halbfinale dramatisch an Paris Saint-Germain gescheitert.

Die Bayern gewannen 46 der 55 Pflichtspiele in dieser Saison – das ist eingestellter Vereinsrekord und gelang ihnen seit dem BL-Aufstieg nur in der Triple-Saison 2012/13.

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Der VfB Stuttgart hingegen verpasste es, seinen Titel aus der Vorsaison zu verteidigen. 2025 hatten die Schwaben gegen Überraschungsfinalist Arminia Bielefeld mit 4:2 (3:0) gewonnen.