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Edin Dzeko macht den Unterschied: Schalke müht sich im DFB-Pokal weiter

Dzeko macht den Unterschied

Schalke 04 müht sich im DFB-Pokal in die zweite Runde. Dabei muss der Bundesligist gegen den Halleschen FC in der Verlängerung. Dort lassen die Knappen aber nichts mehr anbrennen.
Edin Dzeko will mit 40 Jahren mit Schalke noch mal in der Bundesliga angreifen. Dabei verbindet ihn, neben seinem Alter, offenbar einiges mit Bayern-Star Manuel Neuer.
Schalke 04 müht sich im DFB-Pokal in die zweite Runde. Dabei muss der Bundesligist gegen den Halleschen FC in der Verlängerung. Dort lassen die Knappen aber nichts mehr anbrennen.

Edin Dzeko macht den Unterschied: Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe im Nachsitzen erfüllt und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Regionalligisten Hallescher FC gewann der Bundesliga-Aufsteiger nach Rückstand noch mit 5:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung.

Moussa Sylla (98.), Junior Adamu (105.+1) und der eingewechselte Dzeko (117.) erzielten in der Verlängerung die Tore. Niclas Stierlin (90.+1) und Vin Kastull (45.) trafen für Halle, Altstar Dzeko (81.) per Foulelfmeter und Dejan Ljubicic (62.) waren ebenfalls für Schalke erfolgreich.

DFB-Pokal: Halle nach großem Fight ausgeschieden

„Einen Edin Dzeko auf der Bank zu haben, ihn zu bringen. Wie er seinen Körper einsetzt, das 3:2 mit einem Pass auflegt – das machen nicht viele Mittelstürmer, den so reinzulegen. Ganz klarer Unterschiedsspieler. Ein Genuss, so einen Spieler zu haben“, sagte Experte Bastian Schweinsteiger in der ARD.

Halle schied derweil zum vierten Mal nacheinander bereits in der ersten Runde aus. Die zweite Runde erreichten die Hallenser zuletzt 2016. Schalke-Trainer Miron Muslic hatte vor der Partie betont, seine Mannschaft sei „absolut klar und fokussiert auf die Aufgabe in Halle“.

Wie erwartet hatten die Königsblauen viel Ballbesitz und bestimmten das Spiel. Allerdings leisteten sie sich immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel. In der 14. Minute ging erstmals lautstarker Jubel durch das Leuna-Chemie-Stadion, gefolgt von der Tormusik. Einige der 14.000 Zuschauer glaubten, der bei RB Leipzig ausgebildete Fabrice Hartmann habe per Freistoß getroffen – doch der Ball landete lediglich im Außennetz.

Die Gastgeber zeigten sich anschließend deutlich verbessert. Von einem Drei-Klassen-Unterschied war kaum etwas zu erkennen, Halle hielt mutig dagegen und setzte immer wieder eigene Akzente.

Kurz vor der Pause rettete Halles Torwart Luca Bendel (36.) seine Mannschaft vor dem Rückstand. Einen Schuss von Sylla aus kurzer Distanz klärte er auf der Linie. Stattdessen waren es anschließend tatsächlich die Hallenser, die in Führung gingen. Nach einer Ecke bekamen die Schalker den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Niclas Stierlin köpfte ihn in Richtung Kastull, der kompromisslos vollendete.

Schalke 04: Dzeko und Gosens eingewechselt

Die Schalker kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine. Zwar übernahmen die Gäste in der zweiten Hälfte zunehmend die Kontrolle, klare Torchancen blieben zunächst jedoch aus.

Dann fand der eingewechselte Junior Adamu mit einem Traumpass Adil Aouchiche. Dessen Querpass in die Mitte verwertete Ljubicic zum Ausgleich. Anschließend brachte Schalke mit Dzeko und Robin Gosens, der damit erstmals für S04 auflief, weitere prominente Verstärkung.

Der Bosnier Dzeko war es schließlich, der den Bundesligisten in Führung brachte. Nach einem Foul von Kastull an Sylla behielt der Routinier die Nerven vom Elfmeterpunkt. Halle kam nochmal zurück, doch Schalke hatte das letzte Wort.


Mit Sport-Informations-Dienst (SID)