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Hertha BSC hält Traum vom Heimspiel im Pokalfinale aufrecht

Hertha nach Elfer-Drama weiter

Hertha BSC setzt sich nach dem guten Saisonstart in der 2. Liga auch in der ersten Runde des DFB-Pokals durch. Bei Drittligist Saarbrücken siegen die Berliner aber erst im Elfmeterschießen.
Saarbrücken verlangte Hertha alles ab
Saarbrücken verlangte Hertha alles ab
© IMAGO/HMB-Media
Hertha BSC setzt sich nach dem guten Saisonstart in der 2. Liga auch in der ersten Runde des DFB-Pokals durch. Bei Drittligist Saarbrücken siegen die Berliner aber erst im Elfmeterschießen.

Zweitligist Hertha BSC hat den alljährlichen Traum vom DFB-Pokalfinale im heimischen Olympiastadion am Leben gehalten. Beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken gewann die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl mit 4:2 (1:1, 1:1) im Elfmeterschießen und zog in die zweite Runde ein. Für Saarbrücken zerbrachen dagegen die Hoffnungen auf eine neuerliche Pokal-Sensation wie zuletzt in der Saison 2023/24, als der Klub erst im Halbfinale ausschied.

Paul Seguin (69.) hatte die Berliner in der regulären Spielzeit mit einem Traumtor in Führung gebracht. Philip Fahrner (90.+2) glich spät aus. Hertha-Keeper Marius Gersbeck parierte im Elfmeterschießen zwei Versuche.

Hertha bestimmte die Anfangsphase und sorgte vor allem über die rechte Seite für Betrieb. Saarbrücken stand tief, setzte auf schnelle Gegenstöße und kam durch Kapitän Florian Pick (12.) zu einem geblockten Abschluss. Die besten Gelegenheiten hatte Herthas Deyovaisio Zeefuik: Erst parierte Kevin Broll stark aus kurzer Distanz (4.), dann scheiterte der Außenverteidiger an der Latte (16.).

Hertha jubelt in Saarbrücken im Elfmeterschießen

Die Berliner blieben die gefährlichere Mannschaft. Angreifer Sebastian Grönning scheiterte im Fallen (25.). Hertha kontrollierte auch in der Folge, strahlte bis zur Halbzeit aber weniger Gefahr aus. Auf der Gegenseite ließ Abdenego Nankishi (42.) Saarbrückens Führung liegen.

Hertha legte nach dem Seitenwechsel weiter nach. Das große Manko blieb die Chancenverwertung. Kevin Sessa (51., 55.) kam zu zwei guten Möglichkeiten. Wenig später brach Seguin den Bann mit einem sehenswerten Distanzschuss.

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Fahrner Saarbrücken in die Verlängerung. In dieser fehlten mit Ausnahme eines Kopfballs von Herthas Pascal Klemens (92.) lange die großen Chancen. Luca Schuler (112.) zielte aus kurzer Distanz zu zentral.