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DFB-Pokal: HSV meistert erste Hürde

HSV meistert Pokal-Hürde

Der Hamburger SV zieht in die zweite Runde im DFB-Pokal ein. Die Rothose tun sich lange schwer, kommen dann aber immer besser in Fahrt.
Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Milliardär unterstützte seinen Lieblingsklub Hamburger SV über Jahre mit rund 100 Millionen Euro und prägte den Verein nachhaltig.
Der Hamburger SV zieht in die zweite Runde im DFB-Pokal ein. Die Rothose tun sich lange schwer, kommen dann aber immer besser in Fahrt.

Der Hamburger SV hat die erste Hürde im DFB-Pokal gemeistert. Die Norddeutschen gewannen am Montagabend mit 3:0 (1:0) beim Drittligisten SC Verl. Damit überstand der HSV die erste Runde zum sechsten Mal in Folge.

Albert Grönbaek (41., 46.) und Louis Lemke (50.) sorgten mit ihren Toren für einen erfolgreichen Pflichtspielauftakt für die Hamburger, die sich in der ersten Halbzeit zunächst lange schwer getan hatten. Seinen Zweitrundengegner erfährt der HSV bei der Auslosung am 5. September, gespielt wird am 27. und 28. Oktober.

DFB-Pokal: HSV mit Trauerflor nach Tod von Kühne

Verl war mit zwei deutlichen Niederlagen in die neue Saison in der 3. Liga gestartet, HSV-Trainer Merlin Polzin warnte vor der Partie dennoch vor dem Gegner: „Es ist eine Mannschaft, die den Ball haben will, die zocken will. Wir haben uns detailliert vorbereitet, um der Aufgabe gewachsen zu sein“, sagte er bei Sky. Mit Sebastiaan Bornauw, Martin Adeline und Patson Daka bot Polzin gleich drei Neuzugänge in der Startelf auf.

In Gedenken an den verstorbenen Vereinsmäzen Klaus-Michael Kühne liefen die HSV-Profis mit Trauerflor auf, in der mit 5207 Zuschauern ausverkauften Sportclub-Arena taten sie sich zunächst indes schwer. Die ersten Offensivaktionen gehörten dem Außenseiter, der Distanzschuss von Mika Clausen (13.) verfehlte sein Ziel nur knapp. Auch danach kam Verl der Führung mehrfach nahe.

Bis zum ersten Torschuss der Rothosen dauerte es 31 Minuten, erst gegen Ende der ersten Halbzeit verschärfte der Favorit das Tempo etwas – und belohnte sich prompt: Grönbaek behielt allein vor Verl-Keeper Timo Schliek die Nerven.

Direkt nach Wiederanpfiff stand der Däne erneut im Mittelpunkt: Nach einem Dribbling über die linke Seite erhöhte er für den HSV. Kurz darauf sorgte der erst 16-Jährige Lemke für klare Verhältnisse. Die Norddeutschen verwalteten die Führung nun ohne größere Probleme.