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Leroy Sané im Doppelpass abgewatscht: "Wenn ich das gerade höre ..."

Heftiger Gegenwind für Sané

Leroy Sané sucht weiter nach seiner Top-Form. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt trotzdem auf ihn, sehr zum Unverständnis der Doppelpass-Runde.
Alfred Draxler kann im SPORT1 Doppelpass nicht nachvollziehen, dass Leroy Sané für das DFB-Team nominiert wurde. Der deutsche Flügelspieler kassiert einen heftigen Gegenwind.
Leroy Sané sucht weiter nach seiner Top-Form. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt trotzdem auf ihn, sehr zum Unverständnis der Doppelpass-Runde.

An Leroy Sané scheiden sich weiterhin die Geister. Beim spektakulären Testspiel-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in der Schweiz zeigte der Flügelspieler erneut einen enttäuschenden Auftritt.

Schon zuletzt im Verein bei Galatasaray hatte Sané nur noch selten überzeugt und sogar seinen Stammplatz verloren. Trotzdem nominierte ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann und sprach ihm auch für das anstehende Länderspiel gegen Ghana eine Stammplatz-Garantie aus.

Ein Umstand, der im Doppelpass auf SPORT1 für großes Unverständnis sorgte. „Wenn ich gerade höre, dass Leroy Sané am Montag wieder von Anfang an spielt. Das kann ich nicht nachvollziehen, ich kann es nicht verstehen“, kritisierte SPORT1-Experte Alfred Draxler.

„Dieser Spieler bringt alles mit, was man braucht. Seine ganze Karriere ist begleitet von Hoffnung, aber er hat es nie gebracht“, sagte Draxler weiter: „Jetzt ist er in einer Situation bei Galatasaray, dass er in der Champions League gegen Liverpool von vier Halbzeiten nur eine auf dem Platz stand. Ich würde ihn nicht einmal mitnehmen. Er enttäuscht immer wieder.“

Sané-Kritik: „In welchem Turnier hat er seine Leistung gezeigt?“

Ginge es nach dem SPORT1-Experten, dann sollte Bundestrainer Julian Nagelsmann lieber auf andere Spieler setzen: „Es wäre ein Geschenk für Karl, wenn er spielen dürfte. Warum spielt Sané? Dann macht er wieder ein paar Tricks. In welchem Turnier hat er seine Leistungen gezeigt?“

Auch SPORT1-Experte Stefan Effenberg sprach sich im Anschluss klar für Lennart Karl aus: „Er hat gezeigt, dass er den Unterschied machen kann. Vielleicht sollte man mal einen Vergleich zwischen Sané und Karl ziehen. Für den Bundestrainer ist es jetzt die Zeit herauszufinden, wie es ab Mai laufen kann.“

Effenberg: „Ich nehme lieber einen Lennart Karl“

„Diesen Weg beim FC Bayern zu gehen und sich dort durchzusetzen, ist beeindruckend. Er hat in der Bundesliga und in der Champions League schon den Unterschied gemacht. Es ist nachvollziehbar, dass Nagelsmann ihn nominiert hat“, lobte Effenberg Karl weiter.

„Er hat in der halben Stunde seine Qualitäten gezeigt und sehr gut gespielt. Es spricht nichts dagegen, ihn mit zur WM zu nehmen“, findet der SPORT1-Experte: „Ich nehme lieber einen Karl, der sich von der Bank keinen Kopf macht und dann wirklich den Unterschied machen kann. Wir haben genügend Alternativen auf der Position und dann dürfte Sané nicht spielen.“

Die nächste Gelegenheit, sich zu zeigen, haben sowohl Karl als auch der viel kritisierte Sané am Montag. Dann trifft Deutschland in Stuttgart auf Ghana (ab 20:45 Uhr im LIVETICKER).