Julian Nagelsmann polarisierte mit einigen seiner öffentlichen Aussagen vor der Weltmeisterschaft 2026 – egal ob beim Thema der Personalentscheidungen oder bezüglich der Kommunikation mit einzelnen Spielern.
Sané huldigt Nagelsmann: "Privileg, ihn zu kennen"
Sané huldigt Nagelsmann
Innerhalb der Mannschaft genießt der Bundestrainer aber offenbar großen Rückhalt. In einem Interview mit CBS Sports Golazo geriet Nationalspieler Leroy Sané regelrecht ins Schwärmen.
„Er weiß, was wir mögen und was wir nicht mögen. Er spricht unsere Sprache und kann sich besser in uns hineinversetzen. Das hilft uns natürlich sehr“, lobte Sané den DFB-Coach und erklärte: „Was ich an ihm mag, ist, wie er den Schalter umlegen kann.“
Nagelsmann? „Das ist es, was ich an ihm bewundere“
„Wenn es um die eigentliche Arbeit geht, um Besprechungen und Trainingseinheiten auf dem Platz, dann ist er voll fokussiert, anspruchsvoll und erwartet viel von uns. Er kann den Schalter aber wirklich schnell umlegen. Das ist beeindruckend“, meinte der 30-Jährige.
„Sobald wir etwas Zeit miteinander verbringen, macht er Witze und man kann viel Spaß mit ihm haben. Das ist es, was ich an ihm wirklich bewundere. Er hat da eine wirklich gute Mischung.“
Dieser Umgang spiegelt sich laut Sané auch auf dem Platz wider, wie man in den vergangenen Spielen und bereits bei der Europameisterschaft 2024 erkennen konnte. „Wir sind uns insgesamt näher gekommen und haben unsere Zeit wirklich genossen“, sagte Sané und stellte bezüglich Nagelsmann klar: „Es ist ein Privileg, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten.“