Deniz Undav hat in der öffentlichen Debatte um ihn und sein Verhältnis zu Bundestrainer Julian Nagelsmann für Klarheit gesorgt. Nach dem 2:1-Sieg des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal-Halbfinale stellte der Stürmer mit Nachdruck klar, dass es kein böses Blut zwischen den beiden mehr gebe.
Zoff mit Nagelsmann? Undav sorgt für Klarheit
Nagelsmann? Undav sorgt für Klarheit
„Zwischen Julian und mir ist alles top. Da braucht ihr euch keine Sorgen machen“, betonte Undav bei Sky und erklärte, dass es ein klärendes Gespräch mit dem DFB-Coach gegeben habe: „Wir haben geredet und das Ding aus der Welt geschafft. Jetzt geht es weiter.“
DFB: Undav-Aussagen sorgten für Aufsehen
Im Vorfeld der Länderspielpause im März hatte sich das Verhältnis zwischen Nagelsmann und Undav medial aufgebauscht: Undav erklärte etwa, er sei enttäuscht, sich trotz überragender Leistungen in der Bundesliga immer wieder für einen möglichen Kaderplatz bei der WM rechtfertigen zu müssen – Kontakt zu Nagelsmann habe er keinen.
Der Bundestrainer wiederum nominierte Undav dann zwar für die Länderspiele gegen Ghana und die Schweiz, machte aber mehrfach deutlich, dass der Stuttgarter bei der WM wohl nicht über eine Reservistenrolle hinauskommen würde, und bemängelte dessen Leistungen öffentlich. Für seinen Umgang mit Undav wurde Nagelsmann heftig kritisiert.
Nagelsmann entschuldigte sich
Zuletzt hatte der Bundestrainer erklärt, sich beim Stürmer entschuldigt zu haben: „Das hat er Gott sei Dank angenommen und es ist auch alles in bester Ordnung zwischen uns.“ Genau das bestätigte nun auch Undav am Donnerstagabend nach dem Spiel gegen Freiburg.
Der 29-Jährige steht mit dem VfB zum zweiten Mal in Folge im DFB-Pokalfinale und könnte dort gegen den FC Bayern den Titel verteidigen. Gegen den SC traf Undav nach 70 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, ehe Tiago Tomas tief in der Verlängerung das Finalticket klarmachte (119.).