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DFB: Völler-Entscheidung gefallen!

Völler-Entscheidung gefallen!

Rudi Völler bleibt Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes. Der 66-Jährige bleibt im Amt - auch auf Wunsch von Jürgen Klopp.
Lange war die Zukunft des DFB-Sportdirektors nach dem enttäuschenden Aus der Nationalmannschaft ungewiss. Nun bleibt der 66-Jährige aber sicher an Bord und spricht auch über die Verhandlungen mit Jürgen Klopp.
Rudi Völler bleibt Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes. Der 66-Jährige bleibt im Amt - auch auf Wunsch von Jürgen Klopp.

Rudi Völler wird trotz des schlechten WM-Abschneidens der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Sportdirektor des DFB bleiben. Das bekräftigte Völler am Dienstag in Frankfurt/Main. Eine offizielle Bekanntgabe des DFB steht noch aus.

„Es wäre für mich kein Problem gewesen, dem ein Ende zu setzen. Aber dafür hängt mir das alles hier zu sehr am Herzen. Ich mach das gerne und werde weiter helfen, auf meine Art“, sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von kicker, Funke Mediengruppe, Frankfurter Rundschau, Süddeutscher Zeitung, ARD und Bild.

Völler bestätigt Telefonat mit Klopp

Der 66-Jährige steht beim DFB bis einschließlich der EM 2028 unter Vertrag. Völler bestätigte in einem Interview mit MagentaTV, dass er mit dem designierten Bundestrainer Jürgen Klopp ein Telefonat geführt habe. „Da hat sich schnell herauskristallisiert, dass das auch funktionieren kann und wird.“

Ob Klopp Nachfolger von Julian Nagelsmann wird, steht noch nicht zu einhundert Prozent fest. „Es ist alles noch nicht ganz klar. Wir hoffen, dass das funktionieren wird“, sagte Völler und verriet auch, dass er mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff über die Möglichkeit, Klopp zum Bundestrainer zu machen, gesprochen habe.

„Auch Oliver Mintzlaff, Chef von Jürgen, hat mich gestern auch angerufen und würde total befürworten, dass ich bleibe. Eine Zusammenarbeit mit Jürgen würde er total positiv sehen. Für ihn ist es eine schwierige Situation, weil er auch für seinen eigenen Laden zuständig ist. Aus diesen Aussagen sieht man, dass sich jeder bemüht, dass es klappen wird“, befand Völler.

DFB für Völler eine Herzensangelegenheit

Für Völler ist der DFB stets eine Herzensangelegenheit gewesen. Rief der Verband, war Völler da – so auch, als eine „Task Force“, der er selbst angehörte, Anfang 2023 einen Sportdirektor suchte.

Sie fand: Rudi Völler, der schon 2000 – zunächst interimistisch – für den Verband an der Seitenlinie stand, letztlich bis 2004 blieb und mit dem Nationalteam bei der WM 2002 das Finale erreichte. Nach der Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick 2023 sprang er sogar noch einmal als Trainer für ein Spiel ein.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)