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"Muss jeden Tag fast an meine Grenzen gehen"

Wirtz gibt sich selbstkritisch

Florian Wirtz blickt auf sein erstes Jahr beim FC Liverpool zurück. Auch auf den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp kommt der 23-Jährige zu sprechen. Einen ersten Austausch hat es bereits gegeben.
Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes reagiert auf die Kritik an seinem Ex-Spieler Florian Wirtz, der beim FC Liverpool eine schwierige erste Saison hinter sich hat.
Florian Wirtz blickt auf sein erstes Jahr beim FC Liverpool zurück. Auch auf den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp kommt der 23-Jährige zu sprechen. Einen ersten Austausch hat es bereits gegeben.

Florian Wirtz hat verraten, dass er sich erstmals mit dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp ausgetauscht hat.

„Wir haben tatsächlich vor zwei Tagen das erste Mal telefoniert. Ich hatte vorher noch nie Kontakt zu ihm gehabt“, enthüllte Wirtz in einem Interview mit RTL/Sky.

Klopp? „Menschen hier haben mir von ihm berichtet“

„Ich habe schon gehört, dass er das ein oder andere Mal über mich geredet hat. Menschen hier aus dem Verein haben mir von ihm berichtet und deswegen war es ganz cool, dass ich ihn mal kennenlernen durfte, mal mit ihm sprechen konnte, und es hat mich auf jeden Fall sehr gefreut“, sagte der 23-Jährige über den ehemaligen Trainer des FC Liverpool.

Klopp trainierte die Reds von Oktober 2015 bis Ende Juni 2024. Nach einem Engagement als Global Head of Soccer beim RB-Konzern wurde er am 15. August als Trainer der deutschen Nationalmannschaft und somit als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt.

In Liverpool verpassten sich Wirtz und Klopp. Der deutsche Nationalspieler war im Sommer 2025 für stolze 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen an die Anfield Road gewechselt.

Wirtz: „Muss fast jeden Tag an meine Grenzen gehen“

„Ich würde schon sagen, dass ich mich fast in jedem Bereich weiterentwickelt habe. Was mein physisches Level angeht, auf jeden Fall. Auch im Training muss ich jeden Tag fast an meine Grenzen gehen, weil einfach Spieler hier sind, die auch jeden Tag mit voller Kraft im Training dabei sind und eine solche Qualität haben“, erklärte Wirtz mit Blick auf sein erstes Jahr in Liverpool.

„Natürlich bin ich auch das erste Mal so aus meinem Wohlfühlkreis zu Hause rausgekommen, in ein anderes Land, in eine andere Kultur, und deswegen hat mich das auf jeden Fall im letzten Jahr auch geformt, vor allem, weil es auch nicht immer leicht war, weil es natürlich nicht immer so gelaufen ist, wie man es sich erhofft hat. Aber da habe ich sehr viel Positives mitgenommen und bin da auf jeden Fall dran gewachsen“, fuhr der Dribbelkünstler fort.

In England wurde Wirtz immer wieder harsch kritisiert, unter anderem von Liverpool-Ikone Jamie Carragher. Der Deutsche beschreibt sich aber auch als „sehr, sehr selbstkritisch“ und merkte an: „Das braucht man auch, um nach ganz oben zu kommen, um in die Weltspitze zu kommen. Das war immer mein Ziel und deswegen muss man auch immer ehrlich zu sich selber sein und auch kritisch sein und sich angucken, was man nicht gut gemacht hat und was man verbessern muss. Deswegen bin ich da auf jeden Fall mit mir selber auch immer ehrlich.“