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Effenberg lobt „genialen Schachzug“ von Klopp

Effenberg lobt „genialen Schachzug“ von Klopp

Stefan Effenberg stellt Jürgen Klopp für dessen ersten DFB-Kader ein gutes Zeugnis aus. Der Ex-Nationalspieler sieht klare Entscheidungen, lobt das Ende von Experimenten und äußert sich auch zu Leroy Sané und Leon Goretzka.
Jürgen Klopp äußert sich kritisch zu internen Leaks und findet deutliche Worte für Menschen, die mit der Weitergabe solcher Informationen ihren Lebensunterhalt verdienen. SPORT1-Chefreporter reagiert auf die Aussagen und hat eine Botschaft für den Bundestrainer.
Stefan Effenberg stellt Jürgen Klopp für dessen ersten DFB-Kader ein gutes Zeugnis aus. Der Ex-Nationalspieler sieht klare Entscheidungen, lobt das Ende von Experimenten und äußert sich auch zu Leroy Sané und Leon Goretzka.

Stefan Effenberg hat die XXL-Kadernominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp gelobt. Die Maßnahme, insgesamt 44 Spieler für die anstehende Länderspielpause zu berufen und in zwei Mannschaften aufzuteilen, sei durchaus ungewöhnlich, schrieb Effenberg in seiner Kolumne bei t-online.

„Aber: Ich verstehe genau, warum Klopp sich das so überlegt hat. Er weiß genau, was er da macht“, führte der SPORT1-Experte aus. Der Bundestrainer habe mit seinen Nominierungen ein deutliches Signal gesetzt.

XXL-Kader? „Natürlich ein Risiko“

„Jetzt kann keiner mehr herumheulen, keine Chance zu kriegen“, befand Effenberg mit Blick auf die zahlreichen Diskussionen um mögliche Kandidaten für die DFB-Auswahl. Alle Spieler müssten nun unter Beweis stellen, dass sie von Klopp zurecht zur Nationalmannschaft eingeladen wurden – und auch wieder eingeladen werden wollen.

Mit den beiden Kadern gehe der Bundestrainer natürlich ein gewisses Risiko ein, erklärte Effenberg weiter: „Angenommen, es klappt nicht, wie erhofft – eine Auswahl fällt im Vergleich zur anderen deutlich ab, die Spiele verlaufen enttäuschend –, dann wird es wieder Stimmen geben, die ihn dafür kritisieren werden.“

Das sagt Effenberg zum Sané-Aus

Dennoch sei Klopps Ansatz, mit 44 Spielern in die Partien gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien zu gehen, der richtige. Besonders wichtig sei laut Effenberg auch, dass Klopp mit seinen Nominierungen für Klarheit sorge: „Die Zeit der Positionsexperimente ist endgültig vorbei“, schrieb der 58-Jährige: „Da wird niemand positionsfremd spielen müssen – ein ganz einfacher, aber nichtsdestotrotz genialer Schachzug des neuen Bundestrainers.“

Der Bundestrainer müsse die Spieler auf ihren stärksten Positionen einsetzen, genau diesen Eindruck vermittle der aktuelle Kader. So rückt DFB-Kapitän Joshua Kimmich unter dem neuen Bundestrainer etwa zurück ins defensive Mittelfeld, nachdem sein Vorgänger Julian Nagelsmann den Bayern-Star bei der WM als Rechtsverteidiger aufgestellt hatte.

Auch die Nicht-Nominierungen von Leon Goretzka (derzeit verletzt) und Leroy Sané, die beide noch bei der WM auf dem Platz gestanden hatten, hält der SPORT1-Experte für richtig. Er bekräftigte seine schon zuvor geäußerte Ansicht, dass die beiden keine Zukunft beim DFB mehr haben sollten: „Beide waren schließlich schon in der Vergangenheit oft Wackelkandidaten – hätte Klopp die beiden doch wieder mitgenommen, hätte er sich selbst und seinem hehren Ansatz widersprochen.“

Positiv fällt Effenberg außerdem auf, dass Klopp deutlich seinen Anspruch unterstrichen hat, viel in Stadien präsent zu sein und die Spieler vor Ort zu beobachten – „endlich“, findet der frühere Bayern-Kapitän mit Blick auf Klopps Vorgänger, dem oft zu wenig Stadionpräsenz vorgeworfen wurde: „Nagelsmann hatte die Angewohnheit, einfachste Personalentscheidungen, Überlegungen und Abläufe unnötig zu verkomplizieren und zu verwissenschaftlichen. Herausgekommen sind dabei ein EM-Aus im Viertelfinale und jetzt das Scheitern im Sechzehntelfinale der WM.“

Klopp mache es nun anders – und das sei auch „seine verdammte Pflicht“.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt