Jürgen Klopp hätte Zeit am 10. Juli 2028. „Da könnte ich ausschlafen, kein Problem“, sagte der neue Bundestrainer in Amsterdam über den Tag nach dem EM-Finale in London, „ich habe nichts vor“.
Jürgen Klopp und der 10. Juli: „Ich habe nichts vor“
Jürgen Klopp und der 10. Juli: „Ich habe nichts vor“
Klopp: EM noch kein Thema
Irgendwelche Versprechungen aber will Klopp der zuletzt wenig verwöhnten Fußball-Nation nicht machen. „Ob wir auch nur im Topf sind der Mannschaften, die dafür infrage kommen, das weiß ich heute noch nicht“, sagte Klopp vor seinem Debüt am Abend (20.45 Uhr/RTL und im LIVETICKER) gegen die Niederlande in Amsterdam, wo er mit dem FC Liverpool schon zweimal gewonnen hat.
Die EM – das ist Zukunftsmusik, für den Bundestrainer zählt die Gegenwart. Er sehe die „Krise als Chance“ und habe „viele herausragende Talente“ nominiert, betonte Klopp am Mittwochabend in der Johan Cruyff Arena.
Klopp verspricht Aufschwung ohne Nervosität
Nun versuche er, „Veränderungen herbeizuführen. Ich bin dafür verantwortlich, den Fußball dahingehend zu beeinflussen, dass wir in jedem Spiel so drin sind, dass wir es gewinnen können“, sagte Klopp. Das sei möglich. Er wolle die Mannschaft an einen Punkt bringen, an dem sie „über sich hinauswachsen kann“.
Aufregung hat sich bei Klopp vor seinem ersten Auftritt als Nationaltrainer noch nicht eingestellt. „Ich gehe davon aus, das wird noch kommen. Positive Anspannung ist schon da“, sagte er. Am 9. Juli 2028 könnte sie noch viel größer sein – dann wären Klopps erste Bundestrainerjahre sehr erfolgreich verlaufen.