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Freiburg gelingt Historisches - SPORT1

Freiburg gelingt Historisches

Dem SC Freiburg gelingt in der Europa League das Comeback. Der Sieg bringt gleich zwei historische Errungenschaften mit sich.
Freiburgs Vincenzo Grifo zieht mit seinem Tor im Europa-League-Achtelfinale gegen Genk an Nils Petersen vorbei und wird zum Rekordtorschützen des SC Freiburg.
Dem SC Freiburg gelingt in der Europa League das Comeback. Der Sieg bringt gleich zwei historische Errungenschaften mit sich.

Der SC Freiburg feiert ein historisches Comeback im Achtelfinale der Europa League. Nach der 0:1-Niederlage gegen den KRC Genk im Hinspiel zeigten sich die Breisgauer vor heimischer Kulisse souverän und gewannen beim Wiedersehen mit 5:1.

Matthias Ginter (19.) und Igor Matanovic (25.) hatten den SC Freiburg früh in Führung gebracht. Nach einer Drangphase der Belgier erzielte Matte Smets (39.) jedoch den Anschlusstreffer.

In der zweiten Halbzeit schlugen die Freiburger aber erneut doppelt zu. Vincenzo Grifo (53.) und Yuito Suzuki (56.) sorgten innerhalb weniger Minuten für klare Verhältnisse. Maximilian Eggestein (79.) entschied die Partie später endgültig.

Freiburg-Comeback: Zwei historische Errungenschaften

Aus Freiburger Sicht war das Comeback gleich doppelt historisch. Seit der Saison 2022/23 war es bereits das dritte Europa-League-Achtelfinale für den SC. Der Einzug ins Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs gelang zuvor allerdings nie. Zuvor war man an den Spitzenteams Juventus Turin (2022/23) und West Ham United (2023/24) gescheitert.

Auch Grifo verewigte sich durch seinen 106. Treffer im Trikot der Freiburger in den Geschichtsbüchern. In seinem 347. Pflichtspiel krönte sich der 32-Jährige zum alleinigen Rekordtorschützen des Klubs und zog an Nils Petersen (105 Tore in 277 Spielen) vorbei.

Durch den Sieg durchbricht Freiburg auch eine Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen nacheinander. In der Europa League wartet nun Celta Vigo auf die Mannschaft von Trainer Julian Schuster.

Auf Interviews mussten die Fans nach dem Abpfiff zunächst einige Zeit warten. Spieler und Fans feierten gemeinsam in der Kurve und kosteten den wohl größten Erfolg des Klubs voll und ganz aus.

Grifo: „Dafür kämpft man seine ganze Karriere“

Als die Freiburger schließlich am Mikrofon zu hören waren, wollte Rekordtorschütze Grifo den Treffer zwar nicht als einen der wichtigsten seiner Karriere bezeichnen, zeigte sich aber sichtlich zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.

„Dafür kämpft man ja irgendwie seine ganze Karriere, um so etwas zu erreichen“, sagte Grifo bei RTL+: „Es ist alles perfekt, wir sind weitergekommen, haben ein tolles Spiel gezeigt. Die Jungs waren sehr motiviert und dann kommt natürlich das i-Tüpfelchen dazu, dass man alleiniger Rekordtorschütze ist. Das macht den Abend umso schöner.“

Das Feiern mit den Fans bezeichnete Grifo als „wunderschön“ und meinte: „Letztendlich sind die Fans maßgeblich daran beteiligt, was für eine Energie hier auch im Stadion entsteht. Das hat man heute schon beim Aufwärmen gemerkt. Das pusht einen und dafür spielt man auch Fußball, um solche Momente zu erleben.“