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Europa League: Völlig unerwarteter Support für Freiburg

Unerwarteter Support für Freiburg

Der SC Freiburg greift nach dem Titel in der Europa League. Ein Triumph der Breisgauer würde auch einen Klub aus Bosnien-Herzegowina erfreuen.
Der SC Freiburg steht vor dem Finale gegen Aston Villa. Die mitgereisten Fans in Istanbul haben sich bereits Stunden vor dem Anpfiff versammelt und singen sich warm.
Der SC Freiburg greift nach dem Titel in der Europa League. Ein Triumph der Breisgauer würde auch einen Klub aus Bosnien-Herzegowina erfreuen.

Der SC Freiburg blickt dem bislang größten Spiel seiner Vereinsgeschichte entgegen und trifft am Mittwoch im Finale der Europa League auf Aston Villa (ab 21 Uhr im LIVETICKER). Doch nicht nur Fans aus dem Breisgau und ganz Deutschland drücken dem Team von Trainer Julian Schuster die Daumen. Überraschend gibt es auch Unterstützung aus Bosnien-Herzegowina.

Wie der bosnische Traditionsklub Zrinjski Mostar noch vor dem letzten Bundesliga-Spieltag auf Instagram mitgeteilt hatte, drückt er dem Sport-Club im Finale besonders die Daumen. Der Hintergedanke: Ein Sieg der Freiburger hätte direkte Auswirkungen auf die Verteilung der Startplätze im Europapokal, von der auch Mostar profitieren würde.

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Europa League: Deswegen hofft Mostar auf den Freiburg-Coup

Denn klar ist: Gewinnt Freiburg den Titel, tritt der Verein in der kommenden Saison in der Champions League an. Das durch den siebten Ligaplatz erspielte Ticket für die Conference League würde hingegen frei werden, welches ein anderer in Europa ansässiger Klub bekommen würde. In diesem Fall würde der bosnische Klub Mostar in den Playoffs für die Conference League antreten.

„Einen kleinen Gefallen unter Freunden“, schrieb Mostar auf der Social-Media-Plattform. Dieser würde heißen: „Freiburg zwingt Aston Villa in die Knie“ – ein Szenario, das sich auch SC-Stürmer Igor Matanović wünschen würde. „Idemo svi“, kommentierte der Bosnier unter dem Beitrag, was übersetzt etwa „Lasst es uns angehen“ bedeutet.

Die Breisgauer reagierten auch selbst auf die unerwartete Bitte und antworteten: „Igramo do kraja – wir geben unser Bestes.“