Der Hamburger SV hat nach bangen Minuten um Verteidigerin Magou Doucouré Entwarnung gegeben.
Spielerin bricht zusammen: HSV gibt Entwarnung
HSV-Entwarnung nach Sorgen um Profi
Wie der Klub am Freitagabend kommunizierte, war die Französin im Anschluss an das Bundesligaspiels zwischen dem HSV und Union Berlin (0:1) auf dem Platz zusammengebrochen. Beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen „war sie bereits wieder ansprechbar und stabil“, schrieb der HSV. Doucouré werde nun im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf vorsorglich untersucht.
„Wir sind alle immer noch geschockt angesichts dieses Vorfalls“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer: „Die Kolleginnen und Kollegen haben sofort reagiert und alles Menschenmögliche getan. Wir sind erleichtert, dass die ersten Rückmeldungen vorsichtig positiv sind. Wir drücken alle Daumen, denken an Magou und hoffen, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt.“
Doucouré bricht auf dem Platz zusammen
Unmittelbar nach Abpfiff des Spiels war die Französin im Sechzehnmeterraum vor der Hamburger Nordtribüne zu Boden gegangen und musste behandelt werden.
Das medizinische Personal der Hamburgerinnen eilte umgehend auf das Spielfeld, Profis beider Teams lagen sich in den Armen und beobachteten die Szenen geschockt auf dem Platz. Ein leiser Applaus war zum Zeitpunkt des Eintreffens der Ärzteteams auf dem Rasen im Volksparkstadion zu vernehmen, verstummte jedoch wenige Sekunden später wieder.
HSV-Verteidigerin den Tränen nahe
Die TV-Kameras fingen HSV-Verteidigerin Michela Croatto ein, die völlig geschockt das Spielfeld verließ und den Tränen nahe war. Die Österreicherin hielt sich immer wieder ihre Hände vor das Gesicht und hatte gläserne Augen.
Die medizinische Abteilung schirmte die Französin während der Behandlung mit einer Plane ab. Die 25-Jährige war in der 84. Minute ausgewechselt und durch Carla Morich ersetzt worden.