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USA-Aus für ehemaligen Coach des FC Bayern

USA-Aus für früheren Bayern-Coach

Nach nur einem Jahr wird Alexander Straus bei Angel City freigestellt. Für den Ex-Bayern-Trainer ist das Abenteuer National Womens Soccer League in Los Angeles schon wieder Geschichte.
Mit dem Double-Sieg verabschiedet sich Alexander Straus vom FC Bayern. Spielerinnen wie Lea Schüller trauern dem Abschied nach. Klara Bühl hingegen plant einen besonderen Ausstand für ihren Trainer.
Conrad Fröhlich
Nach nur einem Jahr wird Alexander Straus bei Angel City freigestellt. Für den Ex-Bayern-Trainer ist das Abenteuer National Womens Soccer League in Los Angeles schon wieder Geschichte.

Nach 12 Monaten im Amt hat Angel City seinen Trainer Alexander Straus – früher beim FC Bayern aktiv – freigestellt. Das Team aus der National Women’s Soccer League in Los Angeles hatte aus den vergangenen acht Spielen seit April sechs Duelle verloren. Der Klub reagierte auf den Negativtrend.

„Alex hat Angel City mit seiner Energie und Leidenschaft bereichert, unseren Spielstil weiterentwickelt und die wichtige Entwicklung unserer Spielerinnen maßgeblich gefördert“, erklärte Mark Parsons, Sportdirektor von Angel City, in einem Statement des Vereins.

Derzeit belegt das junge NWSL-Team den zwölften von 16 Plätzen.

Straus erlebt erfolgreiche Zeit beim FC Bayern

„Er hat einen der jüngsten Kader in der Geschichte der NWSL durch eine entscheidende Wachstumsphase geführt. Wir sind Alex für seine Führung und die während seiner Amtszeit erzielten Fortschritte sehr dankbar und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute“, wird der Sportdirektor weiter zitiert.

Straus hatte die Frauenmannschaft der Bayern von 2022 bis 2025 trainiert und drei Meisterschaften sowie einen Pokalsieg gefeiert. Im Sommer 2025 verließ er die Münchnerinnen auf eigenen Wunsch, um ein neues Engagement in den USA anzunehmen.

„Mein größtes Ziel war es, die FC-Bayern-Frauenmannschaft am Ende meiner Zeit in einer besseren Position zu hinterlassen. Ich denke, wir haben dieses Ziel in den vergangenen drei Jahren erreicht. Ich wusste, dass es hart werden würde, wenn ich einmal Abschied nehmen werde von dem Verein, der zu einem so großen Teil meines Lebens geworden ist“, erklärte Straus zum Abschied.

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