Ausgerechnet Schiedsrichter-Ikone Pierluigi Collina hat sich beim WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien nicht an die Regeln gehalten.
Die WM-Schummelei eines Kult-Schiedsrichters
Die WM-Schummelei eines Kult-Schiris
Viele Jahre später gab der italienische Ex-Unparteiische die Schummelei zu – von der er einen persönlichen kleinen Vorteil hatte.
Darum schummelte Collina im WM-Finale mit Deutschland
Was war geschehen? Um nach dem Spiel den Ball behalten zu können, pfiff der heute 66-Jährige heute vor 24 Jahren das Endspiel in Yokohama/Japan zwischen Brasilien und Deutschland (2:0) einige Sekunden verzögert ab.
„Damals pfiff ich das Spiel mit 13 oder 14 Sekunden Verspätung ab, ohne Rücksicht auf das Ergebnis, um sicher zu sein, dass ich den Ball in den Händen hielt, um ihn nach Hause nehmen zu können“, sagte Collina im Februar 2025 der italienischen Tageszeitung La Repubblica.
Auf den Fotos der Siegerehrung sei er „immer nur mit diesem Ball in der Hand zu sehen“, als ein Mitglied der Organisation versuchte, ihm den Ball abzunehmen, habe er sich hartnäckig gewehrt.
So ging die Geschichte aus
Der Ball des Endspiels – aus deutscher Sicht berühmt für das Drama um den damaligen Nationalkeeper Oliver Kahn – liegt nun in einem Fitnessstudio, seine Sammlung zu Hause könne laut Collina allerdings „mit einem Fußball-Museum konkurrieren“.
Zu seiner Ausbeute aus dem WM-Finale gehören neben dem Spielball auch Trikots des Doppeltorschützen Ronaldo und Abwehrspieler Cafu, sowie des deutschen Mittelfeldspielers Dietmar Hamann.