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Antonio Rüdiger räumt Fehler ein - zum Teil

Rüdiger räumt Fehler ein – zum Teil

Antonio Rüdiger wehrt sich gegen die jüngst aufgekommenen Vorwürfe absichtlicher und übertriebener Härte. Er räumt Fehler ein - und weist doch einen Vorwurf klar zurück.
Julian Nagelsmann spricht über das letzte heftige Foul von Antonio Rüdiger - und spricht dem DFB-Star das Vertrauen aus.
Antonio Rüdiger wehrt sich gegen die jüngst aufgekommenen Vorwürfe absichtlicher und übertriebener Härte. Er räumt Fehler ein - und weist doch einen Vorwurf klar zurück.

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat auf die krassen Anschuldigungen hinsichtlich seiner harten Spielart, explizit ob eines Foulspiels reagiert – und Fehler eingeräumt.

Er nehme „seriös und sachlich vorgetragene“ Kritik ernst, „weil ich selbst weiß, dass ich Szenen hatte, die deutlich drüber waren“, sagte der 33-Jährige gegenüber der FAZ und versicherte: „Das hat dann auch insofern Einfluss, weil ich versuche, noch konzentrierter zu sein. Ich will kein Unruheherd sein, sondern Stabilität und Sicherheit geben.“

Rüdiger-Ansage! „Bin kein Sicherheitsrisiko“

Rüdiger betonte, er bereite sich intensiv auf seine Gegenspieler vor, wolle hart und intensiv verteidigen – wies aber einen Vorwurf klar zurück: „Ich bin definitiv kein Sicherheitsrisiko für meine Mannschaften. Ich weiß ganz genau, in welcher Minute wir sind und was auf dem Spiel steht.“

Insbesondere ein Vergehen hatte dem Nationalverteidiger jüngst heftige Kritik eingebracht. Bei der 0:1-Niederlage von Real Madrid gegen Getafe Anfang März traf er Diego Rico mit dem Knie voll im Gesicht. Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz schätzte die Szene nicht als Foul ein – trotz vehementer Proteste der Spieler von Getafe.

„Die Diskussion zeigt mir noch einmal, dass ich eine Verantwortung habe, der ich in manchen Momenten nicht gerecht geworden bin“, räumte der 33-Jährige jetzt ein.

Julian Nagelsmann sprang Rüdiger bereits auf der Pressekonferenz der DFB-Kaderbekanntgabe am Donnerstag zur Seite: Das Foul sei „hart, aber fußballspezifisch“ gewesen, und „Antonio ist einer, der super polarisiert, deswegen wird da super viel draus gemacht.“

Das fordert Rüdiger vom DFB-Team

Der 81-malige Nationalspieler sei „einer, der die Familie Nationalmannschaft extrem schützt und alles dafür tut, dass wir erfolgreich sind“, dazu „ein richtiger Typ, der einen maximalen Siegeswillen verkörpert“, sagte der Bundestrainer.

Rüdiger selbst führte aus, er wolle mit seiner Spielweise mitreißen. „Wir müssen wieder dahin kommen, dass es maximal unangenehm ist, gegen Deutschland zu spielen.“

Und weiter: „Wir haben sehr viel Talent und Technik, das wissen alle. Aber Talent allein gewinnt keine Weltmeisterschaften. Wir müssen diese Mentalität wiederfinden – im positiven Sinne. Wir müssen als Einheit so unangenehm zu bespielen sein, dass der Gegner schon im Tunnel keinen Bock mehr hat.“

Es gehe darum, „diese Grenze im Kopf zu verschieben“. Jeder müsse bereit sein, „für den anderen die Drecksarbeit zu machen, dann sind wir extrem schwer zu schlagen.“

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Mit Sport-Informationsdienst (SID)