Matthias Ginter hat sich nach hochemotionalen 24 Stunden „enttäuscht“ über die Nicht-Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Fußball-WM gezeigt.
Wegen Ginter: Pfiffe gegen Julian Nagelsmann
Pfiffe gegen Nagelsmann
„Mehr hätte ich nicht machen können. Ich habe alles versucht und alles getan“, sagte Ginter einen Tag nach dem verlorenen Europa-League-Finale mit dem SC Freiburg beim Empfang in der Heimat.
Fährt nicht zur WM: Große Enttäuschung bei Ginter
„Die letzten 24 Stunden waren natürlich ein Brett“, sagte Ginter. Beim Fan-Empfang wurde der Innenverteidiger mit Sprechchören gefeiert.
Laute Pfiffe und sogar Buhrufe gab es dagegen für Nagelsmann, als Moderator Tom Bartels auf der Bühne die Nicht-Nominierung ansprach.
Die Enttäuschung sei „natürlich sehr groß“, sagte Ginter, aber: „Natürlich werde ich auch der Mannschaft die Daumen drücken.“
Ginter hatte mit dem Sport-Club am Mittwochabend in Istanbul das erste Europokalendspiel der Vereinsgeschichte mit 0:3 gegen Aston Villa verloren, am Donnerstag blieb dann trotz einer starken Saison eine Nominierung für die WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) aus.
Mit dem SC sei es dennoch „eine besondere Saison“ gewesen, sagte Ginter, „leider nicht mit dem letzten Schritt“. Mit Blick auf die erneut verpasste Qualifikation für die Champions League fügte der 32-Jährige an: „Irgendwann sind wir dann auch mal dran.“