Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck verlief alles andere als geräuschlos. Nun hat sich der BVB-Verteidiger zu seiner sportlichen Zukunft geäußert und erklärt, worauf es für ihn bei der WM in Kanada, Mexiko und den USA ankommt.
Nico Schlotterbeck meldet sich bei Zukunftsfrage zu Wort
Schlotterbeck spricht über Zukunft
Als BVB-Stadionsprecher Nobby Dickel am 11. April vor der ernüchternden 0:1-Pleite gegen Bayer Leverkusen die Startaufstellung präsentierte, wurde der Verteidiger von der Dortmunder Südtribüne unschön begrüßt. Als die Dortmunder „Nummer vier“ inklusive des Zusatzes der Vertragsverlängerung bis 2031 ausgerufen wurde, gab es ein schallendes Pfeifkonzert.
Schlotterbeck: „Nicht das, was ich mir erwünscht hatte“
„Natürlich kamen Pfiffe gegen Leverkusen“, sagte Schlotterbeck am Freitag auf SPORT1-Nachfrage. Vor dem Spiel habe er die Pfiffe allerdings gar nicht wahrgenommen, „weil ich gar nicht draußen war. Während dem Spiel habe ich es gar nicht mitbekommen. Es wurde mir dann erzählt. Natürlich war das jetzt nicht das, was ich mir erwünscht hatte.“
Bei SPORT1 stellte Schlotterbeck nun klar: „Es kann jeder das äußern, was er will. Es hat sich dann auch die letzten Spiele gelegt. Ich habe probiert, gut zu spielen und sehr gute letzte Spiele gemacht. Und jetzt habe ich das abgehakt, mich gefreut, den Vertrag zu verlängern und versuche, eine gute WM mit Deutschland zu spielen.“
BVB: Schlotterbeck besitzt Ausstiegsklausel
Teil des neuen Arbeitspapiers ist eine deutliche Anhebung des Gehalts, womit er Top-Verdiener wird, und nach SPORT1-Informationen auch eine Ausstiegsklausel, die bereits im Sommer von gewissen Topvereinen gezogen werden kann – der FC Bayern gehört allerdings nicht dazu.
Ob er sich aufgrund der Ausstiegsklausel beim großen Turnier im Sommer extra ins Schaufenster spielen möchte? „Was heißt Schaufenster? Ich spiele im ganzen Jahr 50 Spiele. Das ist ganz normal, dass ich probiere, immer gut zu spielen“, sagte Schlotterbeck, der ein Dementi der Klausel vermied.
Primär wolle er sich auf die WM mit dem DFB-Team fokussieren. „Deswegen habe ich da jetzt nicht irgendeine Idee, extra gut zu spielen wegen irgendeinem Vertrag oder so“, machte der 26-Jährige abschließend deutlich.