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Wirtz: Deutschland ist bei der WM kein Favorit

Wirtz: Deutschland kein Favorit

Florian Wirtz fährt mit der Nationalmannschaft erstmals zur Weltmeisterschaft. Der Liverpool-Profi hat viel vor, sieht das DFB-Team aber nicht als klaren Favoriten.
Nach dem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz zeigt sich Florian Wirtz begeistert von Debütant Lennart Karl.
Florian Wirtz fährt mit der Nationalmannschaft erstmals zur Weltmeisterschaft. Der Liverpool-Profi hat viel vor, sieht das DFB-Team aber nicht als klaren Favoriten.

Florian Wirtz ist der Meinung, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nicht zu den Favoriten auf den Titel zählt.

„Wir haben eine gute Mannschaft, einen guten Trainer, und wenn wir unser Potenzial ausschöpfen, haben wir definitiv eine Chance, aber ich würde nicht sagen, dass wir die Favoriten sind“, erklärte der Mittelfeldspieler des FC Liverpool im Interview mit The Athletic.

Für Wirtz, der bereits 39 Länderspiele (zehn Tore) bestritten hat, ist das Turnier im Sommer eine besondere Premiere: Erstmals nimmt er an einer WM teil. „Ich freue mich sehr auf meine erste Weltmeisterschaft“, betonte der frühere Leverkusener.

Wirtz: WM 2022 „wäre noch etwas zu früh gewesen“

Er sei in guter Form, ergänzte Wirtz. Die WM „vor vier Jahren wäre für mich noch etwas zu früh gewesen.“ Das Turnier in Katar hatte der 23-Jährige mit einem Kreuzbandriss verpasst.

Jetzt will Wirtz ein zentraler Baustein im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sein: „Dieses Mal möchte ich eine wichtige Rolle spielen, Verantwortung übernehmen und helfen, die Mannschaft anzuführen. Hoffentlich wird es ein großartiger Sommer.“

Bei den vergangenen beiden Turnieren in Russland und Katar war für die DFB-Elf jeweils nach der Gruppenphase Schluss gewesen. Nun spielt Deutschland in der Gruppe E gegen Curaçao (14. Juni), die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).