Nach dem sensationellen Lauf von Katar will Marokkos Nationalteam bei der WM erneut angreifen – und den Rekordweltmeister zum Auftakt mit den eigenen Waffen schlagen.
Fußball-WM 2026: Marokko gibt sich kampfeslustig
Marokko gibt sich kampfeslustig
„Wir kennen die Fußballnation Brasilien, ihre Qualität und die Spieler“, sagte Starspieler Achraf Hakimi. Aber auch der WM-Vierte von 2022 verfüge über Qualität: „Man bezeichnet uns in Afrika auch als die afrikanischen Brasilianer.“
WM 2026: Marokko trifft zum Auftakt auf Brasilien
Vom Erfolg vor vier Jahren zehrt auch Nationaltrainer Mohamed Ouahbi, der erst vor drei Monaten auf den zurückgetretenen Erfolgscoach Walid Regragui gefolgt war.
Die Marokkaner, die am Sonntag (0.00 Uhr MEZ) in East Rutherford auf Brasilien treffen, hätten „international einen festen Platz“ eingenommen und seien „in eine andere Dimension“ vorgedrungen: „Wir werden viel mehr respektiert.“ Das Ziel sei nun, „diese Rolle anzunehmen und dafür zu sorgen, dass das viele Jahre lang so bleibt“.
Zuletzt hatte Marokko den Titel des diesjährigen Afrika-Cups im eigenen Land zugesprochen bekommen, nachdem das Finale chaotisch verlaufen war. Senegal wurde der 1:0-Erfolg nach Verlängerung aberkannt, da die Mannschaft aus Protest gegen eine Elfmeterentscheidung den Platz verlassen hatte. Das endgültige Urteil liegt beim Internationalen Sportgerichtshof CAS.