Der deutsche Nationalspieler Nadiem Amiri ist der erste afghanischstämmige Profi bei einer Fußball-WM – und darauf ist er extrem stolz. „Das war für meine Eltern ein historischer Moment natürlich, für das ganze Land“, sagte der Mainzer Bundesligaspieler bei DFBtv. „Ich habe sehr, sehr viele Nachrichten bekommen, aus Afghanistan und von vielen Afghanen aus Deutschland.“
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Amiri stolz: "Sehr, sehr viele Nachrichten aus Afghanistan"
Amiri stolz auf seine Wurzeln
Amiris Eltern sind 1980 im Zuge der sowjetischen Invasion aus Afghanistan geflohen. Er selbst wurde in Ludwigshafen geboren.
Stolz auf seine Wurzeln: Nadiem Amiri
© AFP/GETTY IMAGES/SID/ALEXANDER HASSENSTEIN
Diese seien „alle stolz“, berichtete Amiri, „das ist ein unfassbarer Moment für so ein Land, das ist Wahnsinn. Der erste Spieler.“ Er sei „in Deutschland geboren“, sagte Amiri, „aber ich bin auch froh, meine Wurzeln stolz gemacht zu haben.“ Dafür habe er brutal hart gearbeitet, was nun belohnt werde.
Amiris Eltern waren 1980 im Zuge der sowjetischen Invasion aus Afghanistan geflohen. Er selbst wurde in Ludwigshafen geboren. Gegen die Elfenbeinküste (2:1) gab er am Samstag sein WM-Debüt für Deutschland und bereitete gleich den Ausgleich von Deniz Undav vor.