Nach Brasiliens wechselhaftem WM-Auftakt hat Nationaltrainer Carlo Ancelotti beruhigende Worte an die aufgeregte Fußballnation gerichtet.
Ancelotti lässt Kritik kalt
Ancelotti lässt Kritik kalt
„Eine Weltmeisterschaft gewinnt man nicht mit dem ersten Spiel“, betonte der Starcoach nach dem 1:1 (1:1) im ersten Spiel der Gruppe C gegen starke Marokkaner. Er gab zugleich zu: „Wir müssen natürlich an uns arbeiten.“
Ancelotti reagiert auf kritische Stimmen
Aufgrund von Ancelottis Startelf sowie des schwachen Auftritts in der ersten Halbzeit regte sich Kritik in der Heimat. Diese müsse akzeptiert werden, entgegnete der Italiener gelassen. „Die Startaufstellung war bewusst gewählt.“
Er glaube auch nicht, „dass sich die Kritik gegen einzelne Spieler richtet, die in der Startelf standen; die Kritik richtet sich gegen das Team, das in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt hat.“ Er deutete jedoch an, dass sich die Startelf je nach Gegner ändern könne.
Den Fehlstart ins Spiel führte Ancelotti auf die Nervosität seiner Spieler zurück. Damit müsse sich die Selecao vor dem zweiten Gruppenspiel am Samstag (2.30 Uhr MESZ im LIVETICKER) gegen Haiti auseinandersetzen. „Es ist normal, dass der Druck hoch ist“, betonte der frühere Erfolgscoach von Real Madrid, der den Rekordweltmeister nach 24 Jahren zum sechten Titel führen soll: „Aber wir werden uns auch in dieser Hinsicht nach und nach verbessern.“
Ancelotti lobt Vinícius
Ismael Saibari (21.) hatte Marokko in Führung gebracht, Vinícius Júnior (32.) verhinderte mit einer sehenswerten Soloaktion einen Fehlstart in das Turnier. Der Starstürmer schultert die Hoffnungen, während Neymar noch angeschlagen ausfällt.
Vinícius habe „ein wunderschönes Tor erzielt“, lobte Ancelotti: „Er ist immer ein gefährlicher Spieler, er hat alle Qualitäten, um eine großartige WM zu spielen.“