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WM: Entscheidung in Azmoun-Debatte gefallen

WM-Endscheidung um Azmoun gefallen

Der ehemalige Bundesliga-Profi Sardar Azmoun befindet sich nicht im Aufgebot der Iraner, mit dem Nationaltrainer Amir Ghalenoei die WM bestreitet.
Sardar Azmoun in der WM-Qualifikation
Sardar Azmoun in der WM-Qualifikation
© picture-alliance/Anadolu/SID/Fatemeh Bahrami
Der ehemalige Bundesliga-Profi Sardar Azmoun befindet sich nicht im Aufgebot der Iraner, mit dem Nationaltrainer Amir Ghalenoei die WM bestreitet.

Nach den heftigen Debatten um seine Person ist Stürmer Sardar Azmoun (31) nicht in den Kader der iranischen Fußball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen worden. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Bayer Leverkusen, drittbester Torschütze in der Länderspiel-Geschichte des Landes, gehört nicht zum 26-köpfigen Aufgebot, das der iranische Verband am Montag verkündete.

Der Profi des saudi-arabischen Erstligisten Shabab Al-Ahli war bereits im März aus dem Kader gestrichen worden. Zuletzt wurde er von iranischen Staatsmedien teils scharf kritisiert und unter anderem mit Vorwürfen des Verrats konfrontiert. Hintergrund ist, dass Azmoun auf Instagram ein Foto postete, welches ihn an der Seite des Premierministers der Vereinigten Arabischen Emirate zeigt – eines Verbündeten der USA und Unterstützer Washingtons im Krieg gegen den Iran.

Abdolkarim Hosseinzadeh, einer der Vizepräsidenten des Landes, hatte auf X zuletzt noch für Azmoun geworben. „Die Heimat muss die Verbundenheit zwischen ihren Kindern bewahren“, schrieb er. Man solle Azmouns „Zeichen dieser Verbundenheit“ nicht übersehen und ihn „wenn möglich“ wieder in die Nationalmannschaft zurückholen.

WM: Azmoun zeigte sich loyal

Azmoun selbst hatte zuletzt auf Instagram seiner Loyalität gegenüber dem Iran Ausdruck verliehen. Er sehe sich als „Sohn Irans“. Und weiter: „Egal, wo ich Fußball spiele – meine Identität, mein Herz und mein Stolz sind Iran.“.

Für Azmoun rückt wie erwartet der gebürtige Bonner Dennis Eckert Ayensa in den Kader, der die Jugendabteilung des 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbachs durchlief und mittlerweile für Standard Lüttich spielt. Er steht damit vor seinem Debüt für den Iran. Das Team wartet indes weiterhin auf die Visa für eine Einreise in die USA. In Gruppe G treffen die Iraner ab dem 15. Juni auf Neuseeland, Ägypten und Belgien.

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