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Bizarr! So eine Abseitsentscheidung sieht man selten

Bizarr! So ein Abseits sieht man selten

Das sieht man wirklich fast nie: Beim zweiten WM-Spiel von Uruguay kommt es zu einer Abseitsentscheidung, obwohl der letzte Verteidiger buchstäblich auf der Linie steht.
Der WM-Neuling trotzt Uruguay nach einer beherzten Leistung ein Unentschieden ab und darf dadurch weiter von der K.-o.-Runde träumen.
Das sieht man wirklich fast nie: Beim zweiten WM-Spiel von Uruguay kommt es zu einer Abseitsentscheidung, obwohl der letzte Verteidiger buchstäblich auf der Linie steht.

Erstaunliche Abseits-Entscheidung beim WM-Vorrundenspiel zwischen Uruguay und Kap Verde: Einem Tor in der 77. Minute wurde die Anerkennung verweigert, obwohl der letzte Verteidiger quasi auf der Torlinie stand!

Wie das möglich ist? Uruguays Maximiliano Araujo spielte eine Ecke ins Feld, die zunächst abgewehrt wurde – über einen Mitspieler kam der Ball dann sehr schnell wieder zu dem Linksverteidiger.

Dieser hatte sich aber noch nicht wieder vom Eckpunkt entfernt – als ihm der Ball zugespielt wurde, stand er mit einem Bein sogar noch hinter der Torauslinie. Araujo spielte den Ball in den Strafraum, letztlich zappelte dieser im Netz. Doch schnell wurde auf Abseits entschieden.

Abseits von hinter dem Tor? Das sagt die Regel

Der Verteidiger von Kap Verde, der bei der Ecke am Pfosten gestanden hatte, befand sich wenige Zentimeter vor der Torauslinie, Araujo befand sich also minimal im Abseits.

Die Regel besagt übrigens: Ein Spieler des angreifenden Teams, der die Torauslinie überschreitet, gilt „im Sinne der Abseitsregel als auf der Torlinie stehend“.

Der vermeintliche Treffer hätte eine 3:2-Führung für Uruguay bedeutet, letztlich blieb es beim 2:2. Beide Teams haben nach zwei Spielen nun zwei Punkte auf dem Konto.