Jamal Musiala ist mit der deutschen Nationalmannschaft perfekt in die Weltmeisterschaft gestartet. Gegen Curacao gab es einen 7:1-Auftaktsieg, bei dem der Bayern-Star in der Startelf stand und das zwischenzeitliche 4:1 erzielte. Im Vorfeld hatte es eine Debatte unter den WM-Experten Jürgen Klopp, Thomas Müller und Lothar Matthäus um seine Person gegeben.
DFB-Team: Musiala reagiert auf Experten-Zoff
Musiala reagiert auf Experten-Zoff
Davon bekam Musiala allerdings nichts mit, wie er in einem Interview mit der Bild erklärte: „Sie dürfen mir glauben: Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen. Ich kann mir auch so gut vorstellen, was gesagt wird, ich bin ja nun schon eine Weile im Fußballgeschäft.“
Der 23-Jährige fügte hinzu: „Aber ich bleibe bewusst lieber weg von diesen Dingen, die über mich gesagt oder geschrieben werden. Ich fokussiere mich nur auf mich. Für mich ist das Wichtigste, dass mein Kopf immer frei ist. Nur dann kann ich mich auf dem Platz frisch fühlen.“
Musiala-Diskussion unter Experten
Vor dem Curacao-Spiel hatten Klopp und Müller bei MagentaTV offen diskutiert, ob Deniz Undav die bessere Wahl für die Startelf wäre.
Müller hatte Undav als „exzellente Option“ bezeichnet und ergänzte: „Er hat einfach einen Riecher. Ich habe mich auf diese Undav-Idee eingeschossen.“ Klopp sagte: „Wir haben Undav ins Spiel gebracht, denn er kann auf der 10 spielen.“
Lothar Matthäus widersprach beiden daraufhin vehement und war sehr verwundert über diese Sichtweise. „Ich akzeptiere ihre Meinung, möchte es aber so nicht stehen lassen. Da fehlt mir das Feingefühl“, klagte er in der Bild. Im Nachgang reagierte Klopp nochmals auf die Kritik.
Auf Nachfrage, ob sich Müller bei Musiala persönlich gemeldet habe, verriet der Bayern-Star: „Ja, Thomas hat mir eine Nachricht vor dem Curacao-Spiel geschrieben und viel Glück gewünscht. Er gibt mir auch manchmal Tipps, aber das machen wir nur, wenn wir uns persönlich sehen.“