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Dieser Völler tut dem DFB gut - ein SPORT1-Kommentar

Völler nennt die Dinge beim Namen

Bei seinem ersten Medien-Auftritt in den USA zeigt DFB-Sportdirektor Rudi Völler erneut, wie wertvoll er für den deutschen Fußball ist. Der SPORT1-Kommentar.
Für Rudi Völler ist es bereits die dritte verschiedene Funktion bei einer Weltmeisterschaft. SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer hebt seine Bedeutung für das DFB-Team hervor.
Bei seinem ersten Medien-Auftritt in den USA zeigt DFB-Sportdirektor Rudi Völler erneut, wie wertvoll er für den deutschen Fußball ist. Der SPORT1-Kommentar.

Es sind nicht die leichtesten Umstände, unter denen die DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft antritt: Deutschland gehört nicht zum engsten Favoritenkreis, Hoffnungsträger Lennart Karl ist verletzt, Manuel Neuer tastet sich weiter heran und obendrein ploppen immer wieder politische Themen auf.

Wie gut, dass der Deutsche Fußball-Bund da Rudi Völler hat! Bei seinem Auftritt am Dienstagmittag (Ortszeit) präsentierte sich der DFB-Sportdirektor von seiner besten Seite. Er fand klare Worte, wo es nötig war, und stimmte leise Töne an, wenn es kritisch wurde. Seine große Qualität: Es flüchtet sich nicht in Floskeln, sondern nennt die Dinge beim Namen!

Völler spricht offen über Raum und Woltemade

Dass Schiedsrichter Omar Artan nicht in die USA einreisen durfte? „Unschön!“ Die horrenden Ticketpreise? „Nicht nachzuvollziehen!“ Die Politik in den USA? „Einige Dinge sind nicht schön!“

Selbst wenn es um Spieler ging, die aktuell nicht zur ersten Garde gehören, sprach „Rudi nationale“ Klartext. Unumwunden gab er zu, was nicht jeder gerne hört: David Raum und Nick Woltemade müssen eine Schippe drauflegen.

Bemerkenswert: Selbst über den Bundestrainer fand er klare Worte. Der sei „nicht mehr ganz so unbedarft“ wie noch vor zwei Jahren. Das klang fast so, als sei Julian Nagelsmann bei der Heim-EM 2024 noch ein Lehrling gewesen.

Aber wer könnte Völler hier böse sein? Im Gegenteil: Seine Kommunikation ist von einer Ehrlichkeit und Authentizität geprägt, die dem DFB guttut. Es gibt eben nur einen Rudi Völler!