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Fußball-WM 2026: Die Spiele am Dienstag

Die WM-Spiele am Dienstag

Cristiano Ronaldo ist mit den Portugiesen gefordert. England und Thomas Tuchel wollen das vorzeitige Weiterkommen klarmachen.
Cristiano Ronaldo steht in der Kritik
Cristiano Ronaldo steht in der Kritik
© AFP/SID/RONALDO SCHEMIDT
Cristiano Ronaldo ist mit den Portugiesen gefordert. England und Thomas Tuchel wollen das vorzeitige Weiterkommen klarmachen.

PORTUGAL – USBEKISTAN (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Gruppe J, Houston

WISSENSWERTES: Nach dem blamablen Remis gegen die DR Kongo geriet Cristiano Ronaldo ins Zentrum der Kritik. Doch den Superstar ließ das kalt. „Siempre Unidos“ (immer vereint), schrieb er unter ein Trainingsbild bei Instagram. Die Vorwürfe des Egoismus oder die Kommentare, die Portugiesen wären ohne den 41-Jährige besser aufgestellt, prallten an der gestählten Brust von „CR7“ ab. Aber dennoch: Gegen Debütant Usbekistan wird sich Ronaldo zeigen müssen.

ENGLAND – GHANA (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Gruppe I, Boston

WISSENSWERTES: Thomas Tuchel und seine Engländer überzeugten gegen Kroatien auf ganzer Linie, anschließend stimmten sich Harry Kane und Co. mit dem Oasis-Klassiker „Wonderwall“ auf die nächsten Aufgaben ein. In Ghana wartet nun ein unangenehmer Gegner, im Duell der beiden siegreichen Mannschaften der Gruppe geht es um das vorzeitige Weiterkommen.

PANAMA – KROATIEN (Mi. 01.00 Uhr/MagentaTV)

Gruppe I, Toronto

WISSENSWERTES: Noch eine Pleite, und Kroatien wäre wohl schon raus. Um nicht schon nach der Vorrunde die Heimreise anzutreten, wird sich der Dritte von Katar steigern müssen – auch Altstar Luka Modric. Der 41-Jährige erwischte gegen England einen Tag zum Vergessen. Erst verursachte der Maestro den Foulelfmeter vor dem 0:1, dann wurde nach 58 Minuten ausgewechselt. „Wir müssen das hinter uns lassen, wir haben noch zwei Spiele vor uns. Ich bin mir sicher, dass es besser laufen wird und dass wir hier unser Mindestziel erreichen werden“, sagte der Spielmacher von der AC Mailand.

KOLUMBIEN – DR KONGO (Mi. 04.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Gruppe J, Guadalajara

WISSENSWERTES: In der Partie gegen die Südamerikaner um Luis Díaz können die Afrikaner endlich auf die Unterstützung eines Edelfans zählen. Regierungschef Félix Tshisekedi sorgte auf Wunsch seiner Landsleute dafür, dass Michel Nkuka Mboladinga, besser bekannt als „Lumumba Vea“, in die offizielle Delegation aufgenommen wird. Mboladinga ist weltbekannt. Wenn die DR Kongo spielt, steht der 49-Jährige auf der Tribüne – regungslos, den Blick in die Ferne gerichtet, den rechten Arm erhoben. Er imitiert damit eine Statue von Patrice Lumumba in Kinshasa. Der erste Premierminister des unabhängigen Kongo (heute DR) und einer der Vorkämpfer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung war 1961 ermordet worden – und wird bis heute als Symbolfigur verehrt. Ganz besonders von Mboladinga.