WM 2026>

Pechvogel nach CL-Finale: "Es war ein sehr trauriger Moment für mich"

„Ein sehr trauriger Moment für mich“

Während PSG den Triumph feiert, hat Marquinhos nur Augen für Gabriel. Die emotionale Szene schweißt das brasilianische Duo zusammen.
PSG-Star Marquinhos verrät, warum er Gabriel nach seinem verschossenen Elfmeter im Champions-League-Finale tröstete. Der Kapitän fühlte sich an einen eigenen bitteren Moment erinnert.
Während PSG den Triumph feiert, hat Marquinhos nur Augen für Gabriel. Die emotionale Szene schweißt das brasilianische Duo zusammen.

Die einfühlsame Reaktion von Marquinhos im Anschluss an das Champions-League-Finale hat Gabriel großen Respekt abgenötigt – und das Abwehrduo des brasilianischen Fußball-Nationalteams noch enger zusammengeschweißt.

„Es war ein sehr trauriger Moment für mich“, sagte Gabriel vom FC Arsenal über seinen entscheidenden Fehlschuss im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain: „Das Erste, was er tat, war nicht zu feiern, sondern mich zu umarmen. Daher kann ich sagen, dass er mich sehr unterstützt hat.“

Nach CL-Finale: Marquinhos tröstet Gabriel

PSG-Profi Marquinhos war nach Gabriels verschossenem Elfmeter umgehend zu seinem Kollegen aus dem Nationalteam gelaufen und hatte ihn in den Arm genommen, anstatt mit seinen Pariser Mitspielern den Triumph zu bejubeln. „Ich bin sein Fan als Mensch und als Spieler“, sagte Gabriel, „und ich empfinde große Zuneigung für ihn, noch mehr nach dem Champions-League-Finale.“

Den Rückschlag hat Gabriel inzwischen verarbeitet, er könne sich nach dem Gewinn der englischen Meisterschaft mit Arsenal „nicht beschweren“. Für einen Elfmeter trage man „die Konsequenzen, aber ich bin sehr glücklich, hier zu sein und mein Land zu vertreten“, sagte Gabriel über die kommenden Aufgaben im Dress der Selecao, „da können Sie sich sicher sein.“

In Brasiliens Abwehr bilden Gabriel und Marquinhos die Innenverteidigung, auch im zweiten WM-Gruppenspiel in Philadelphia gegen Haiti (Samstag, 2.30 Uhr MESZ im LIVETICKER) setzt Nationaltrainer Carlo Ancelotti auf das Duo.