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Im Lieblings-Café der DFB-Stars

Im Lieblings-Café der DFB-Stars

Die DFB-Stars genießen ihre Freizeit in Chicago, ohne den ganz großen Rummel um ihre Person. Angetan haben es ihnen dabei vor allem ein Café und dessen Besitzer, der mit SPORT1 über den Besuch aus dem Nähkästchen plaudert.
Manuel Neuer soll das DFB-Team als Torwart durch die WM führen. Doch aktuell hat der Bayern-Star noch mit einer Verletzung zu kämpfen. SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer ordnet die Situation ein.
Die DFB-Stars genießen ihre Freizeit in Chicago, ohne den ganz großen Rummel um ihre Person. Angetan haben es ihnen dabei vor allem ein Café und dessen Besitzer, der mit SPORT1 über den Besuch aus dem Nähkästchen plaudert.

Diesen Tag wird er wohl nicht so schnell vergessen. Gerade einmal vor sechs Wochen hat Farhet sein Café, wohlgemerkt sein allererstes überhaupt, in Chicago eröffnet – und schon erlebt er ein absolutes Highlight: Die DFB-Stars, die sich in der Millionenmetropole auf die WM vorbereiten, statteten ihm am Mittwoch einen Besuch ab.

Am frühen Morgen waren es Manuel Neuer und Jonas Urbig, Stunden später kamen – auf Empfehlung der beiden Bayern-Keeper – noch sieben weitere Spieler vorbei: Waldemar Anton, Florian Wirtz, Nick Woltemade, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Kai Havertz und Pascal Groß.

DFB-Stars im Café – „Es war wie im Traum“

„Es war wie im Traum“, erklärt Farhet im Gespräch mit SPORT1. „Ich war so aufgeregt, gleichzeitig habe ich mich so gefreut, dass so berühmte Fußballer, lebende Legenden, hier in meinem Café sind. Ich kann es immer noch nicht glauben.“

Dabei gibt der 32-Jährige zu, nicht sofort alle Nationalspieler erkannt zu haben: „Als Neuer ins Café kam, habe ich ihn vor lauter Stress gar nicht richtig erkannt. Als am Nachmittag wieder einige da waren, habe ich Kimmich als allererstes erkannt, dann auch die anderen.“

Rund zehn Gehminuten liegen zwischen dem „Hevi.cafe“ und dem Teamhotel der Nationalmannschaft, dem Waldorf Astoria.

DFB-Stars besuchen gemeinsam ein Café in Chicago

„Sie waren ein paar Minuten hier, wir haben ganz normal miteinander gequatscht, wie mit allen anderen Kunden auch, und dann noch ein Foto zusammen gemacht. Die waren alle super nett“, so Farhet und weiter: „Ich glaube, sie mochten mein Kaffee. Ich habe ihnen dann noch kurdischen Kaffee empfohlen. Der hat ihnen auch geschmeckt.“

Kurdischer Kaffee besteht hauptsächlich aus gemahlenen, gerösteten Terebinthenfrüchten (verwandt mit der Pistazie) und ist von Natur aus koffeinfrei. Kein Wunder also, dass die Spieler anschließend noch etwas für den „Kick“ bestellten.

„Kimmich hatte den kurdischen Kaffee und dann noch einen Espresso. Die anderen haben Flat White bestellt.“ Mit Kuh- oder Hafermilch? „Das weiß ich schon gar nicht mehr. Ich war viel zu aufgeregt dafür“, lacht er.

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DFB-Stars zeigen sich spendabel

Farhet ist selbst großer Fußballfan, auch wenn es meist nur für Highlight-Clips reicht. „Für 90 Minuten fehlt mir häufig die Zeit. Aber ich verfolge alle Ergebnisse.“

Die entscheidende Frage: Wer hat gezahlt und vor allem: Wie war das Trinkgeld? „Ich weiß es gar nicht mehr genau. Sie haben auf jeden Fall zusammen bezahlt. Wer die Karte aufgelegt hat, weiß ich also gar nicht. Aber sie haben gutes Trinkgeld gegeben, vielen Dank dafür“, lächelt er.

Nationalspieler genießen ihre Freizeit

Bevor die Nationalspieler allerdings den Rückweg antraten, versammelten sie sich vor dem Café noch zu einem Foto mit Farhet und posteten es. Logisch, dass er daraufhin unzählige Nachrichten erhalten hat.

„Sie haben gesagt, dass sie wiederkommen. Ob sie das wirklich tun, weiß ich nicht. Aber sie sind natürlich immer herzlichst willkommen“, so der Barista, der sich nun Tickets für das letzte Testspiel der DFB-Elf vor der WM am Samstag gegen die USA (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) besorgen will.

Fest steht auf jeden Fall: Die DFB-Stars genießen die freie Zeit in Chicago – und vor allem die Tatsache, dass sie nahezu unerkannt durch die Stadt laufen können. Und noch wichtiger: In Farhet haben sie einen weiteren Fan dazugewonnen.