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Kap Verde heiß auf WM-Premiere

Kap Verde heiß auf WM-Premiere

Die Vorfreude bei Kap Verdes Trainer Pedro Leitao Brito ist groß - dass UEFA-Boss Aleksander Ceferin die erhöhte Teilnehmerzahl kritisiert hat, nimmt er gelassen hin.
In genau 100 Tagen startet die WM 2026. Neben den großen Favoriten haben sich auch echte Underdogs wie Debütant Curaçao, Kap Verde oder Schottland für das Turnier in Nordamerika qualifiziert.
Die Vorfreude bei Kap Verdes Trainer Pedro Leitao Brito ist groß - dass UEFA-Boss Aleksander Ceferin die erhöhte Teilnehmerzahl kritisiert hat, nimmt er gelassen hin.

Für Nationaltrainer Pedro Leitao Brito und Neuling Kap Verde geht mit dem WM-Auftakt gegen Spanien „ein Traum“ in Erfüllung. „Es ist eine großartige Gelegenheit, unser Land der Welt zu präsentieren“, erklärte der 56-Jährige, der besser unter dem Namen „Bubista“ bekannt ist, vor der Premiere am Montag (18.00 Uhr MESZ im LIVETICKER).

Zum ersten Mal ist der Inselstaat bei einer Endrunde dabei, gleich zum Auftakt bekommt er mit dem Europameister zu tun. „Wir wollen ohne Angst spielen“, erklärte der Coach: „Wir sind nicht hierhergekommen, um nur dabei zu sein, wir sind hierhergekommen, um uns zu messen.“

Kap Verdes Coach reagiert auf Ceferin-Aussagen

Die Aussagen von UEFA-Boss Aleksander Ceferin, der laut slowenischen Medien betont hatte, dass die Erweiterung der Teilnehmerzahl zu vielen „komplett uninteressanten“ Spielen führe, nahm Brito dabei gelassen hin.

Er habe noch keine Kenntnis über die Worte Ceferins, erklärte er, aber „wir sind froh, dabei zu sein. Ich glaube, es ist eine Chance für Mannschaften aus kleineren Ländern, teilzunehmen, zu spielen und sich zu messen, daher sind wir stolz darauf, hier zu sein.“

Mehrere „kleine“ Fußballverbände, darunter Kap Verde, hatten die Kritik Ceferins in einer gemeinsamen Stellungnahme zurückgewiesen und mehr Respekt eingefordert. Für „Bubista“ und sein Team geht es nach dem Duell mit Spanien in der Gruppe H noch gegen Uruguay (22. Juni) und Saudi-Arabien (27. Juni).