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Koeman und die Niederlande unter Druck: "Sind daran gewöhnt"

Koeman unter Druck

Nach dem Stotterstart brauchen die Niederlande gegen Schweden dringend einen Sieg.
Ronald Koeman steht mit den Niederlanden unter Zugzwang
Ronald Koeman steht mit den Niederlanden unter Zugzwang
© AFP/SID/RONALDO SCHEMIDT
Nach dem Stotterstart brauchen die Niederlande gegen Schweden dringend einen Sieg.

Bondscoach Ronald Koeman kann mit dem Druck aus der Heimat umgehen. „Wir sind daran gewöhnt. Wir sind ein kleines Land, aber jeder will, dass wir die WM gewinnen“, sagte der 63-Jährige vor dem wichtigen zweiten Gruppenspiel der Niederländer am Samstag (19.00 Uhr MESZ im LIVETICKER) in Houston gegen Tabellenführer Schweden.

Nach dem Stotterstart gegen Japan (2:2) ist die Lage angespannt. In einer Kolumne des Telegraaf musste Koeman von seinen „dramatischen Auswechslungen“ und dem „Untergang der niederländischen Nationalmannschaft“ lesen.

„Ich trage die Verantwortung für die Einwechslungen, die keinen positiven Impact hatten. Ich akzeptiere die Kritik an mir“, sagte Koeman.

Niederlande haben keine Angst vor Schwedens Sturm

Den schwedischen Starsturm mit Viktor Gyökeres und Alexander Isak „fürchten wir nicht. Sie sind großartige Spieler“ und haben es beim 5:1 gegen Tunesien zum Auftakt „sehr gut gemacht. Aber wir müssen uns auf das ganze schwedische Team konzentrieren“, sagte Koeman, der auf Quinten Timber verzichten muss. Frenkie de Jong ist noch fraglich.

In der Astronautenstadt kann sich Oranje einmal mehr auf eine grandiose Unterstützung freuen. Bereits vier Stunden vor Anpfiff wird der legendäre „Dutch Oranje Bus“ den Anhängern vor der Rice University einheizen, anschließend geht es mit einem Fanmarsch die knapp vier Kilometer zum Stadion. Auch Einheimische sind herzlich eingeladen, einzige Voraussetzung: Orange tragen.