Die Qualität der französischen Nationalmannschaft ist außergewöhnlich und im Weltfußball wohl einzigartig – besonders die Offensive sucht ihresgleichen. Rechtzeitig für die WM in Kanada, Mexiko und den USA hat sich auch Michael Olise in diesem Starensemble etabliert. Das sieht auch Nationaltrainer Didier Deschamps so.
Lobeshymne auf Bayern-Star Olise: "Beeindruckend"
Große Lobeshymne auf Bayern-Star
„Er hat sich bei uns bewährt, auch wenn es anfangs etwas schwierig für ihn war, bei den vier oder fünf Einsätzen. Aber er hat dank seiner Leistungen beim FC Bayern und bei uns an Selbstvertrauen gewonnen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, der für Zusammenhalt sorgt und Einfluss auf das Offensivspiel nimmt, da er auf verschiedenen Positionen spielen und sich auf viele verschiedene Kollegen einstellen kann“, lobte Deschamps den Bayern-Star im Interview mit dem kicker.
Mit Kylian Mbappé, Michael Olise, Ousmane Dembelé, Desiré Doué und Co. hat Deschamps im französischen Angriff die Qual der Wahl. Auch deshalb ist die Vielseitigkeit des Bayern-Stars sehr von Nutzen. Doch vor allem seine fußballerischen Qualitäten machen ihn für die Équipe Tricolore so wertvoll.
„Olise ist beeindruckend. Er vermittelt unglaubliche Leichtigkeit. Bei ihm sehen Dinge leicht aus, weil er über eine überdurchschnittliche Technik verfügt und mit seinem linken Fuß für viel Unruhe sorgt. Jetzt muss es so weitergehen.“
Schwere WM-Gruppe für den Titelfavoriten
Für die meisten Experten gilt die Équipe Tricolore als der große Titelfavorit, Losglück hatte Frankreich jedoch nicht wirklich. Mit Duellen mit dem Senegal oder auch Norwegen warten zumindest zwei schwere Partien in der Gruppenphase auf die Franzosen, während das Aufeinandertreffen mit dem Irak als Pflichtsieg angesehen wird. Gruppe I, in der sich Frankreich befindet, empfindet Deschamps als die schwerste im Turnier.
„Manchmal höre ich, dass der 19. Juli das Finale sei. Aber wir haben noch sieben Spiele vor uns, bevor wir daran denken können. Im Moment müssen wir drei Duelle in der stärksten Gruppe des Turniers gegen den Senegal, Norwegen und den Irak bestreiten.“