WM 2026>

Matthäus hätte El Mala nominiert

Sané? „Das tut mir weh“

Der Rekord-Nationalspieler kann die Personalpolitik von Nagelsmann nicht nachvollziehen. Bei Leroy Sané übt er harsche Kritik.
Die WM ist ein Traum für jeden Spieler. Umso bitterer, wenn man dieses Großereignis verletzungsbedingt verpasst. Leider gibt es auch bei diesem Turnier einige Pechvögel, die dieses Schicksal ereilt hat.
Der Rekord-Nationalspieler kann die Personalpolitik von Nagelsmann nicht nachvollziehen. Bei Leroy Sané übt er harsche Kritik.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat vor dem Beginn der Weltmeisterschaft harsche Kritik an DFB-Star Leroy Sané geübt.

„Wie er performt – einmal in sechs Spielen in der Nationalmannschaft, dazu ist er nicht Stammspieler in der Türkei. Das ist zu wenig für das, was er kann. Das tut mir weh“, sagte Matthäus bei „At Broski – Die Sport-Show“.

Insgesamt kann Matthäus die Personalpolitik von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nachvollziehen. Der Weltmeister von 1990 kritisierte besonders die Nicht-Berücksichtigung des Kölner Shootingstars Said El Mala.

„Ich hätte ihn mitgenommen aufgrund einer riesigen Saison, die er in Köln gespielt hat. Top-Scorer, Unruhestifter, tolle Fähigkeiten, Schnelligkeit, robust, im Abschluss verbessert. El Mala war praktisch Kölns Lebensversicherung“, sagte Matthäus.

Für den verletzt abgereisten Lennart Karl hatte Nagelsmann statt El Mala den Leipziger Assan Ouédraogo nachnominiert und das mit dessen besserer Fitness begründet. El Mala habe zweieinhalb Wochen nicht trainiert, nur Läufe gemacht, sein letztes Spiel sei am 16. Mai gewesen, erklärte Nagelsmann.

Ouédraogo dagegen habe auf der Südafrika-Reise mit Leipzig noch am 29. Mai gespielt, er stehe im Saft und sei im Rhythmus.