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Nach WM-Aus: Koeman tritt als Bondscoach zurück

Coach von Topnation tritt zurück

Ronaldo Koeman übernimmt Verantwortung: Der Bondscoach tritt nach dem frühen WM-Aus der Niederlande ab.
Nach dem WM-Aus der Niederlande gegen Marokko steht Ronald Koeman wegen seiner Fünferkette in der Kritik. Der Bondscoach verteidigt seine Wahl und bereut die Entscheidung nicht.
Ronaldo Koeman übernimmt Verantwortung: Der Bondscoach tritt nach dem frühen WM-Aus der Niederlande ab.

Ronald Koeman ist nach dem frühen WM-Aus der Niederlande als Bondscoach zurückgetreten.

„Wir alle haben von einer Weltmeisterschaft geträumt, bei der wir Geschichte schreiben würden. Das ist nicht gelungen. Niemand ist darüber enttäuschter als ich“, schrieb der 63-Jährige am Dienstagabend und damit weniger als 24 Stunden nach der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Marokko bei Instagram.

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Die Niederlande waren am Montag (Ortszeit) im mexikanischen Monterrey im Elfmeterschießen gescheitert, ihr Ziel war mindestens das Halbfinale. „Als Nationaltrainer trägt man diese Verantwortung. Die habe ich immer gespürt und werde sie auch immer spüren“, schrieb Koeman, der Oranje von 2018 bis 2020 und seit 2023 in zwei Amtszeiten trainierte.

Koeman bedankt sich bei seiner Frau

Neben dem Sportlichen führte er jedoch auch einen privaten Grund für seinen Rücktritt an. „Wenn jemand, den man von ganzem Herzen liebt, einen schweren Kampf ausfechtet, verändert sich die eigene Perspektive. Meine Frau Bartina hat mich trotz ihrer eigenen Krankheit jeden Tag unterstützt und ermutigt, meine Arbeit als Nationaltrainer zu Ende zu bringen. Dafür bin ich ihr dankbarer, als ich es jemals in Worte fassen könnte“, schrieb Koeman.

„Ich verabschiede mich mit gemischten Gefühlen. Natürlich hätte ich meine Zeit bei Oranje am liebsten mit einem Weltmeistertitel abgeschlossen. Dieser Traum ist leider unerfüllt geblieben“, fügte Koeman hinzu: „Aber vor allem überwiegt der Stolz. Stolz auf alles, was mir der Fußball gebracht hat, auf die Menschen, die ich kennengelernt habe, und auf die Tatsache, dass ich meine größte Leidenschaft zu meinem Beruf machen durfte.“