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Vor Fußball-WM: Völler kritisiert politische Eingriffe

Völler kritisiert politische Eingriffe

DFB-Sportdirektor Rudi Völler stellt sich politischen Fragen. Von der Mannschaft sollen diese Themen aber ferngehalten werden.
Für Rudi Völler ist es bereits die dritte verschiedene Funktion bei einer Weltmeisterschaft. SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer hebt seine Bedeutung für das DFB-Team hervor.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler stellt sich politischen Fragen. Von der Mannschaft sollen diese Themen aber ferngehalten werden.

Die jüngsten Eingriffe der US-Politik in die Fußball-WM haben auch den DFB-Sportdirektor Rudi Völler irritiert.

„Ich hätte das gerne anders gehabt. Das ist nicht schön zu sehen“, sagte der Weltmeister von 1990 am Dienstag in Winston-Salem, fünf Tage vor dem deutschen Auftaktspiel gegen Curacao in Houston. Hintergründe könne er allerdings „nicht beurteilen“.

WM-Schiri wurde Einreise verweigert

Die USA hatten Omar Artan aus Somalia, dem besten Schiedsrichter Afrikas, am Flughafen von Miami die Einreise verweigert.

Auch Teile der iranischen Delegation wurden abgewiesen. Wie der nationale Fußballverband am Dienstag mitteilte, sind dem Iran von den Vereinigten Staaten die zugeteilten Eintrittskarten für die Gruppenspiele zudem kurzfristig entzogen worden.

Völler: „Keine Angst politische Fragen zu beantworten“

Völler versicherte, er habe „keine Angst, politische Fragen zu beantworten. Aber wir sind für solche Probleme die falschen Ansprechpartner. Wir konzentrieren uns darauf, eine gute WM zu spielen, den Rest wird man sehen.“

Nach der bitteren Erfahrung von Katar will der Deutsche Fußball-Bund politische Themen diesmal von der Mannschaft fernhalten.